Schulband

02.07.2021

Neue Band2020 verließ uns der erste Abiturjahrgang und damit auch Luzie, die Frontfrau unserer Schulband "Luzie & das Universum". Befürchtungen wurden laut, das Projekt "Schulband" sei damit wohl gestorben. Mitnichten! Herr Horlitz ist immer auf Talentsuche. Und siehe da: Ein Jahr später bot uns ein Duo Stücke dar, die uns mitrissen, ja geradezu umhauten. Egal, welcher Entlassungsfeier man an diesem Donnerstag oder Freitag beiwohnte (Entlassungsfeier des 9. Jahrgangs, Entlassungsfeier des 10. Jahrgangs, Entlassungsfeier des Abiturjahrgangs 2021) – immer raunte es beim Auftritt dieses Duos durch das Publikum: "Wow!" oder "Der hat eine Stimme! Wahnsinn!" Man könnte auch sagen: A star is born! Von wem ist hier die Rede? Von Richard T. aus der 11c. Unterstützt wurde er kongenial an der Gitarre durch Bennet K., ebenfalls aus der 11c. Wer nicht das Glück hatte, dem Duo auf einer der Entlassungsfeiern lauschen zu dürfen, kann sich auf unserem Instagram-Kanal einen ersten Eindruck von ihm verschaffen. Möge uns diese Formation lange erhalten bleiben!

(Foto: Heinrich-Torsten Peter)

 

25.01.2020

Ein belebter Tag im Schulzentrum Nord. Über Stunden zeigen junge Musikerinnen und Musiker aus dem Landkreis ein erstaunliches Niveau. Hier wurde der Regionalwettbewerb "Jugend musiziert 2020" ausgetragen. Zu Beethoven, Chopin, Fauré und Bartók gesellen sich am späten Nachmittag dann Soul- und Rockklänge. Mit einem kammermusikalischen Unplugged-Set hatte sich unsere Schulband "Luzie & das Universum" erstmals einem Wettbewerb gestellt. Instrumentale und stimmliche Leistungen, vor allem aber das flüssige Zusammenspiel überzeugten die Jury. Und so sahnten "Luzie & das Universum" von der IGS Hameln einen ruhmreichen Ersten Preis ab. Glückwunsch!!!

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30.08.2019

Freitag, der 30. August, war ein ausgesprochen arbeitsamer Tag für "Luzie & das Universum", unserer Schulband. Am Vormittag wurde der sog. "Bauabschnitt 1" in der künftigen Mensa des Schulzentrums Nord in Anwesenheit hoher städtischer Würdenträger, der Schulleitungen von IGS und AEG und vielen illustren Gästen aus Politik, Handwerk und Administration eingeweiht. Keine Frage, dass die Band für das Unterhaltungsprogramm verpflichtet wurde.

Normalerweise beansprucht ein Auftritt von "Luzie & das Universum" ein Ausmaß an Elektrizität, das Stadtwerke und AKW Grohnde nur mit Mühe decken können. Die beschränkten Umstände der kleinen Show ("Ihr habt einen Song, keinen Platz und keinen Strom!") zwangen die Band, auf das gute alte Unplugged-Format auszuweichen, und sie rückte mit Cajons, drei Akustikgitarren, einem Bass, einem Akkordeon und der Hymne "Teenage Dirtbag" von Wheatus ein. Das kam ziemlich gut an. "Ich hätte jetzt eigentlich lieber noch weiter Musik gehört", äußerte sich Architekt Ulrich Zech zu Beginn seiner Rede. Das wäre auch dringewesen. Denn vor der Feier hatten "Luzie & das Universum" im ungewohnten Unplugged-Format gleich noch ein spontanes Konzert vor dem neuen Schulgebäude hingelegt: Musikalität hängt nicht von der Voltzahl ab. Gedankt wurde mit vielen lobenden Worten, einer ausführlichen Rezension in der Dewezet, wunderbarem Fingerfood und ein paar neuen Buchungen.

(Bild: Luzie und ein Teil des Universums [Bennett Krocker, Laurenz Knaack, Jan Pracht] und den goldenen Klängen von Akustikgitarren. Nicht im Bild: Timo Pothmann auf dem Cajon und Yannick Fischer, der für seinen Bass dann doch eine verborgene Steckdose ausfindig gemacht hatte. Foto: Dewezet)

 

(Bild: "Rock 'n' Roll"-Gesamtschule. Ohne Strom, Netz und doppelten Boden – spontanes Akustikkonzert vor dem Haupteingang. Ein weiteres Mal nicht im Bild: Yannick Fischer)

Dann musste die gesamte Bandelektrik in die Stadtbibliothek Hameln gekarrt werden, welche die Band für die Abschlussparty des Julius-Club 2019 verpflichtet hatte – in kompletter Besetzung und vollelektrischer Pracht. Zwischen Büchern, Regalen und fröhlichen Lesekindern erklangen Soul- und Popklassiker, was die besinnliche "Pssst!"-Atmosphäre der Bücherei doch ziemlich aufmischte. Bereits der Soundcheck, bei dem Jan Pracht und Yannick Fischer ihren neuen Effektpedalen die ungewöhnlichsten Klangfarben entlockten, sorgte für die eine oder andere gerunzelte Stirn, aber auch für Handymitschnitte und Beifall.

(Bild: das vollständige Universum in der Bibliothek. Shan Guacas Ausfallschritt blockiert den Blick auf Yannick Fischer, wie zuvor nicht im Bild, welcher wiederum Jonas Brand, den Drummer, verdeckt)

 

01.05.2019

Erstmals hat sich die IGS-Band aus dem Schulkontext herausgetraut. Nach dem erfolgreichen Auftritt bei der SAM-Gala war die Band, die immer noch den ebenso vorläufigen wie kontroversen Namen "Luzie & ihr explodierendes Universum" trägt, spontan vom DGB Hameln als Hauptact für die Kundgebung zum 1. Mai engagiert worden. 

Dass die Band mittlerweile eine mittelgroße, bis an die Zähne mit Instrumenten bewaffnete Musikarmee ist (drei Gitarren, Bass, Schlagzeug, Percussion, Klavier, Saxophon, Flöte, Geige und Gesang), hat Profi-Tontechniker Thomas nicht aus dem Konzept gebracht. Die Veranstaltung war trotz des kalten Wetters sehr gut besucht und sorgte beim Publikum nicht nur temperaturbedingt für Gänsehaut.

Das umfangreiche Repertoire aus neuen und alten Rock-, Pop- und Soulklassikern reicht inzwischen locker für ein bis zwei komplette Konzerte. Mittlerweile jahrelange Erfahrung sorgte für flüssiges Live-Spiel und gute Intuition. Höhepunkte waren mit Sicherheit Jan Prachts kraftvolle und melodische Gitarrensoli und Yannick Fischers donnernder Bass. Auch Neuzugang Jonas (12[sic!]) an den Drums bewies Energie und Rhythmusgefühl. Vergenmarie – eigentlich eine Jazzerin – gab den Songs funkige Akzente und schwang sich insbesondere in einer Version von Gerry Raffertys "Baker Street" zu virtuosen Soli auf. Sina und Lea ergänzen den Sound mit Flöte und Geige zu einem richtigen Kammerorchester. Das alles zusammengehalten von Luzies nuancierter Stimme, die ein Spektrum von zartesten Tönen bis zur Rockröhre beherrscht. Passend zum 1. Mai verpasste die Band einem alten politischen Arbeiterlied von Brecht und Eisler ein modernes Klanggewand und rührte damit den einen oder anderen Gewerkschafter zu einem kämpferischen Tränchen.

Überraschungsgast Maik Stahlhut übernahm in sorgfältig geplanter Spontaneität drei Songs lang die Drumsticks. Eine furiose Version von Ben E. Kings "Stand by me" beendete das Set und machte einem "Zugabe!" rufenden Sprechchor Raum. Wie ihr wollt – demnächst bestimmt mal wieder auf einer Bühne in Hameln und Umgebung. 

(Fotos: Simon Adams)

 

Oktober 2018

Band Sam GalaAuch wenn der Name mit "Luzie & ihr explodierendes Universum" feat. "The Guaca Hot Brass" schon bei oberflächlicher Betrachtung etwas sperrig daherkommt – der Auftritt unserer Schulband bei der jährlichen SAM-Gala lief wunderbar glatt. Zunächst mussten nebst fast einem Dutzend Musikern ein Schlagzeug, fünf Gitarren, ein Klavier, Percussion, Saxophon und Trompete durch Hameln manövriert werden. Doch selbst für drei Songs hatte sich der logistische Aufwand gelohnt. Nach dem Motto "EINMAL mit Profis arbeiten" hatten die Berufstontechniker des Theaters Hameln für das mittlerweile elfköpfige Ensemble einen wunderbar klaren Sound hingeregelt. Als Bonus saß ein echter Beleuchter an den Scheinwerfern und sah zu, dass wir noch schicker als sonst aussahen. In den Augen der städtischen Honoratioren, Bundestagsabgeordneten, Räten, Bürgermeister, Schulleitungen und der anderen Gäste im randvollen Theater leuchtete es, als wir mit Pink Floyds "Wish you were here", ganz in mystisch blaugrünes Licht getaucht, den Abend beschlossen. Stimmen nach dem Konzert reichten von "Spitzenklasse", "absoluter Höhepunkt des Abends", "ging voll ab!" bis "mehr davon". Hört man doch gern ...