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Schule2
Coronavirus

Ereignisreiche Projektwoche im Jahrgang 10

PW10 1Die Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs machten sich in der Projektwoche gemeinsam auf den Weg, viele interessante Erfahrungen zu sammeln. Dazu gehörten ein magisches Abenteuer im Escape Room "Hidden in Hannover" (was vor allem dazu diente, nach der langen Corona-Pandemie endlich wieder ein langersehntes Gemeinschaftsgefühl in der Klasse zu verspüren), der Besuch von Bergen-Belsen sowie das Rollstuhlbasketball-Projekt.

Am Montagmorgen trafen sich dazu die bereits aufgeregten Klassen am Bahnhof Hameln, um zusammen nach Hannover zu fahren. Dort angekommen, machte man sich auf den Weg, um sich der Herausforderung im Hidden in Hannover zu stellen. Zuerst teilten sich die Schülerinnen und Schüler in vier siebenköpfige Gruppen ein und dann – nachdem die Spielregeln besprochen worden waren – ging es auch schon los mit dem Rätseln und Knobeln. Den Zehntklässlern wurden spannend gestaltete Escape Rooms mit verschiedenen Spielewelten zugeteilt. Sie sollten innerhalb von 60 Minuten mithilfe von Teamarbeit und klugem Denken versuchen, einen Kampf gegen die Zeit zu wagen, um rechtzeitig einen Weg aus dem Raum zu finden.

Viele Hinweise, Codes, geheime Türen und Herausforderungen später gelang es auch schon der ersten Gruppe, das Geheimnis zu lüften und zu entkommen. Auch die restlichen Teams schafften es mithilfe der Stärken und des Wissens der einzelnen Mitglieder, jedes Hindernis zu überstehen, um sich befreien zu können, bevor die Zeit abgelaufen war. Nach dem Erlebnis tauschten sich die Schülerinnen und Schüler aus. Man war sich schnell einig, dass das Lösen der Rätsel ohne den vollen Einsatz jedes Teammitglieds überhaupt nicht möglich gewesen wäre.

PW10 2Außerdem unternahm der 10. Jahrgang eine Fahrt nach Bergen-Belsen, um dort das Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers zu besichtigen. Die Klassen mussten sich in fünf Gruppen aufteilen, denen jeweils ein Guide zugeteilt wurde. Jede Gruppe hat sich verschiedene Stationen angeschaut, unter anderem ein großes Modell, auf dem das ehemalige Lager dargestellt war, sowie Reste von ehemaligen Gebäuden. Einigen Gruppen wurden verschreckende Originalaufnahmen aus der Zeit der Befreiung abgespielt. Sie hatten Zeit, sich in einer großen Ausstellung nach verschiedenen Steckbriefen und Lebensläufen von ehemaligen Häftlingen zu erkundigen. Die Gruppen bekamen zudem den Gedenkstein von Margot und Anne Frank, die auf tragische Weise im Konzentrationslager Bergen-Belsen umgekommen waren, zu Augen.

Schließlich stand im Jahrgang 10 – schon ganz Tradition in der ersten Projektwoche an der IGS Hameln – das Projekt "Rollstuhlbasketball" auf dem Programm. Bereits zum sechsten Mal in Folge fand dank der Stiftung der Volksbank diese inklusive Sportart an unserer Schule statt. Eine Woche wurden die Schülerinnen und Schüler aus Jahrgang 10 von Jan Sadler und Vanessa Erskine, den beiden Profirollstuhlbasketballern, theoretisch wie praktisch in die Behindertensportart eingeführt. Sie bekamen Einblicke in den Behindertensport allgemein, sammelten erste Erfahrungen mit dem Sportgerät, verknüpften diese mit den Rollstuhlbasketballkenntnissen und erprobten sich im Zielspiel "Rollstuhlbasketball". Jede Klasse kam dabei einen ganzen Tag in den Genuss, diese eindrucksvolle Sportart erleben zu dürfen. Den krönenden Abschluss dieses Projekts bildete der letzte Tag der Projektwoche: Vor den Augen der Mitschüler, der Lehrkräfte, der Schulleitung und der Förderer lieferte sich eine Auswahl an Schülerinnen und Schülern aller Klassen ein Match gegen die Lehrer und gegen die Profis.

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(Text: Sherin Said und Annika Schärer, 10c)