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Schule2
Coronavirus

Schule in Corona-Zeiten

Schulbeginn – was gilt im neuen Schuljahr 2021/22?
Regelungen – Abstandsgebot, Lüften, Mund-Nasen-Schutz, Selbsttests?

Krankheitssymptome – darf mein Kind in die Schule?
Schulpflicht – Befreiung vom Präsenzunterricht möglich?

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Schulbeginn mit erhöhten Schutzmaßnahmen

Das Schuljahr 2021/22 startet im Regelbetrieb mit vollem Präsenzunterricht, allerdings unter erhöhten Schutzmaßnahmen. Das Motto für das gesamte Schuljahr lautet: maximale Präsenz bei maximaler Sicherheit. Damit dies dauerhaft gelingt, ist für den Beginn des ersten Schulhalbjahres 2021/22 ein besonderes Sicherheitsnetz zum Schulstart vorgesehen: Mit Blick auf Restunsicherheiten über mögliche Auswirkungen von Reiserückkehrerinnen und Reiserückkehrern aus Hochinzidenz- oder Virusvariantengebieten werden die Schutzmaßnahmen in der Anlaufphase auf einem sehr hohen Niveau festgelegt. So sind nach den Sommerferien für die ersten sieben Schultage tägliche Testungen zu Hause vorgesehen. Anschließend wird die regelmäßige Testfrequenz von bisher zwei auf dann drei Testungen pro Woche erhöht, regelhaft am Montag, Mittwoch und Freitag. Hiervon befreit sind lediglich vollständige genesene Personen und geimpfte Personen.

Ein landesweiter Szenarienwechsel ist nicht mehr vorgesehen. Bei Infektionsausbrüchen an Schulen wird künftig das zuständige Gesundheitsamt schulscharfe Infektionsschutzmaßnahmen anordnen. Auch die Möglichkeit zur Befreiung von der Präsenzpflicht wird es im neuen Schuljahr nicht mehr in der bisherigen Form geben. Hier tritt stattdessen eine Härtefallregelung in Kraft.

Download-Bereich
Schreiben des Kultusministers: https://www.igshameln.de/index.php/service/informationen?download=178:
Info-Paket: https://www.igshameln.de/index.php/service/informationen?download=179:
Härtefallregelung: https://www.igshameln.de/index.php/service/informationen?download=183:

 

Regelungen

Abstandsgebot: Zwischen Personen ist in der Regel ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.

Lüften: Zur Reduktion des Übertragungsrisikos von Coronaviren ist auf eine intensive Lüftung der Räume zu achten. Es ist das "20-5-20-Prinzip" zu befolgen (20 Minuten Unterricht, 5 Minuten lüften, 20 Minuten Unterricht). Die Lüftung hat als eine Stoßlüftung bzw. Querlüftung durch möglichst vollständig geöffnete Fenster zu erfolgen. Vor Beginn des Unterrichtes ist der Raum gut zu durchlüften. Zwischen den Unterrichtsstunden und in den Pausen ist ebenfalls zu lüften.

Mund-Nasen-Schutz im Unterricht: Im Unterricht ist am Sitzplatz eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren müssen dabei eine medizinische Maske tragen.

Mund-Nasen-Schutz außerhalb von Unterrichtsräumen: Außerhalb von Unterrichts- und Arbeitsräumen hat jede Person eine Mund-Nasen-Bedeckung in von der Schule besonders gekennzeichneten Bereichen zu tragen.

Mund-Nasen-Schutz auf Schulhöfen: Auf Schul- und Pausenhöfen müssen keine Mund-Nasen-Bedeckungen getragen werden.

Mund-Nasen-Schutz in Bussen und an Bushaltestellen: Die Öffis weisen darauf hin, dass die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht nur in den Bussen selbst gilt, sondern auch an den Bushaltestellen und Busbahnhöfen besteht.

Selbsttests: Alle Personen müssen in der Regel dreimal pro Woche (Montag, Mittwoch und Freitag) vor Unterrichtsbeginn zu Hause einen verpflichtenden Selbsttest mithilfe eines Corona-Testkits durchführen (Ausnahme: vollständig genesene Personen und geimpfte Personen). Ohne ein negatives Testergebnis können Schülerinnen und Schüler nicht am Präsenzunterricht teilnehmen.

 

Krankheitssymptome

Bitte melden Sie sich bei Krankheitssymptomen Ihres Kindes zunächst umgehend bei der Schule, um Ihr Kind krankzumelden und das weitere gemeinsame Vorgehen abzustimmen. Die Schule wird Sie auch über die aktuell geltenden Wiederzulassungsregelungen informieren. Bitte denken Sie daran, dass es eine gemeinsame Aufgabe von Eltern und Schule ist, alle Kinder und das Personal sowie deren Familien vor einer Infektion zu schützen.

Krankheitssymptome 2021 05 10

(Grafik: Land Niedersachsen) 

 

Befreiung vom Unterricht

Grundsatz: Schulpflicht in Form des Präsenzunterrichts
Das Land Niedersachsen hat mit dem "Niedersächsischen Rahmen-Hygieneplan Corona Schule" umfangreiche Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus getroffen. Es ist daher grundsätzlich davon auszugehen, dass bei genauer Befolgung dieser Maßnahmen an den Schulen in Niedersachsen kein erhöhtes Infektionsrisiko mit dem Coronavirus besteht. Daher haben auch Schülerinnen und Schüler, die mit Angehörigen in häuslicher Gemeinschaft leben, bei denen gemäß Definition des Robert-Koch-Instituts das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs besteht, grundsätzlich ihrer Schulpflicht in Form des Präsenzunterrichtes nachzukommen. Der Unterricht an Schulen kann dauerhaft effektiv nur als Präsenzunterricht erfolgen. Die Erfüllung der Schulpflicht als Schulbesuchspflicht und die Inanspruchnahme des verfassungsrechtlich verbürgten Rechts auf Bildung sind vorrangig.

Ausnahme: Befreiung vom Präsenzunterricht nur in Härtefällen
Schülerinnen und Schülern, die glaubhaft machen (z.B. durch Vorlage eines aktuellen Attestes), dass sie gemäß der Definition des Robert-Koch-Instituts das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufes haben, wird die Befreiung vom Präsenzunterricht ermöglicht, wenn vom Gesundheitsamt für einen bestimmten Zeitraum eine Infektionsschutzmaßnahme an der Schule verhängt wurde (für die Dauer der Maßnahme) oder Schülerinnen und Schüler sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. Das Attest ist in der Regel nach sechs Monaten zu erneuern.
Eine Befreiung von der Präsenzpflicht im Härtefall ist auch für Schülerinnen oder Schüler möglich, die glaubhaft machen (z.B. durch Vorlage einer schriftlichen Erklärung), mit einer oder einem Angehörigen, die oder der gemäß der Definition des Robert-Koch-Instituts das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufes hat und sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen kann (z.B. bei Schwangerschaft oder anderen medizinischen Kontraindikationen – nachzuweisen mit Attest), in einem räumlich nicht trennbaren Lebensbereich dauerhaft zu wohnen und sich enge Kontakte zwischen der Schülerin oder dem Schüler einerseits und der oder dem Angehörigen andererseits trotz Einhaltung aller Hygieneregeln nicht vermeiden lassen.

Download-Bereich
Befreiungsantrag: https://www.igshameln.de/index.php/service/informationen?download=183: