MdL Christian Meyer (2022)

Gaeste Christian MeyerAm Donnerstag, den 15. September 2022, war Christian Meyer (Bündnis 90/Die Grünen), stellvertretender Fraktionsvorsitzender im Niedersächsischen Landtag in Hannover und Spitzenkandidat der Bündnisgrünen, zu Besuch an der IGS Hameln. Er informierte zum einen unsere Oberstufenschülerinnen Antonie von A., Sophie B., Valerie J. und Meike K. über die parlamentarischen Abläufe des Landtages. Grund: Die vier Schülerinnen schlüpfen in der kommenden Woche für drei Tage (21. bis 23. September 2022) in die Rolle von Online-Journalistinnen im Rahmen des Projekts "Landtag-Online" der "Landesinitiative n-21: Schulen in Niedersachsen online e. V.". Sie werden live vor Ort im Landtag sein, um über die letzte Plenarsitzung vor der Landtagswahl hautnah zu berichten. Christian Meyer ist – neben Petra Joumaah (CDU) – ihr Pate. Die Paten haben die Aufgabe, fraktionsübergreifend Kontakte zu gewünschten Interview-Partnerinnen und -Partnern aus dem Landtag herzustellen, etwa zu Abgeordneten oder zu Kabinettsmitgliedern. Zum anderen stand Herr Meyer, wenn er schon mal an unserer Schule ist, dem Deutsch-Leistungskurs von Frau Schneider zu aktuellen politischen Fragen Rede und Antwort. Vorbereitungstreffen und Diskussionsrunde wurden so auf elegante Art und Weise miteinander verbunden. Wir bedanken uns bei Herrn Meyer für sein Engagement als Pate und für die interessanten Einblicke in die Landespolitik!

 

(Foto: Doris Schneider)

 

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Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (2022)

Gaeste Baerbel BasDer Bundestag ist das alleinige unmittelbar demokratisch legitimierte Verfassungsorgan auf Bundesebene und – wie man zu sagen pflegt – die Herzkammer unserer Demokratie. Dessen Präsidentin, Frau Bärbel Bas, war am Dienstag, den 13. September 2022, zu Besuch in der Aula des Schulzentrums Nord, um mit den Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschülern der IGS Hameln, des AEG, des Schiller-Gymnasiums und des Vikilu ins Gespräch zu kommen. Das Thema lautete: "Demokratie und Demokratiebildung".

 

Einleitend begrüßten die Hausherren des Schulzentrums Nord, Herr Raschid Ranné (IGS Hameln) und Herr Sönke Koß (AEG), die Anwesenden, unter anderem den Oberbürgermeister der Stadt Hameln, Herrn Claudio Griese (CDU), und den Landrat des Landkreises Hameln-Pyrmont, Herrn Dirk Adomat (SPD). Anschließend führte MdB Johannes Schraps (SPD), der Initiator der Diskussionsveranstaltung, in das Thema ein. Nach einem kurzen Statement der Bundestagspräsidentin, in dem sie auf die aktuellen Gefahren für die Demokratie einging, kam man dann miteinander ins Gespräch. Hier durften die Schülerinnen und Schüler alle Fragen stellen, die ihnen auf den Herzen lagen.

 

Die erste Schülerfrage schloss sich an das Eingangsstatement der Bundestagspräsidentin an: "Was ist die größte Gefahr für unsere Demokratie?" Bas gab zu Protokoll, dass die größte Gefahr ihrer Meinung nach der Vertrauensverlust in Politik und die Entfremdung eines Teils der Bürgerinnen und Bürger zur Politik sei. Ein Teil der Menschen glaube, die Politik sei nicht mehr in der Lage, die aktuellen Probleme (wie Coronapandemie, Ukraine-Krieg, Klimawandel) zu lösen. Eine weitere Frage ging dahin, inwieweit der Ukraine-Krieg die Umweltpolitik beeinflusse (Stichwort: Wiederhochfahren einiger Kohlekraftwerke). Bas ist hier der Überzeugung, dass der Umstieg auf erneuerbare Energien beschleunigt werde. Freilich müsse übergangsweise auch auf Gas (soweit vorhanden) und Kohle gesetzt werden, um Unternehmen und damit Arbeitsplätze zu erhalten, so auch im Weserbergland und in ihrer Heimat, dem Ruhrpott. Nach Lobbyismus gefragt, meinte Bas, dass man Lobbyismus nicht per se verteufeln dürfe. Auch Kirchen, Gewerkschaften, Umweltgruppen (z.B. Fridays for Future), NGOs aller Art betrieben Lobbyarbeit in Berlin. Zu Recht, so Bas. Schließlich trete jede/r für seine/ihre Interessen ein. Sie räumte aber ein, dass es hier auch Missstände gebe. Mittels eines vom Bundestag eingerichteten Lobbyregisters wolle man diesen jedoch begegnen. Ein solches Register sorge für Transparenz. Schließlich wurde Bas gefragt, wie es um die Gleichberechtigung von Mann und Frau stehe. Sie antwortete, dass in den vergangenen Jahrzehnten schon viel erreicht worden sei, es aber immer noch Ungerechtigkeiten gebe. Sie verwies dabei beispielhaft auf den Frauenanteil in den Führungsetagen vieler großer Konzerne und den "Gender Pay Gap" (Geschlechter-Lohnlücke).

 

Es wurden noch zahlreiche weitere Fragen gestellt, die die Bundestagspräsidentin nicht immer, aber doch oft zur Zufriedenheit der Anwesenden kenntnisreich beantwortete. Einig war man sich, dass man sich engagieren müsse für die freiheitlich-demokratische Grundordnung des Grundgesetzes, getreu dem Bärbel-Bas-Zitat "Eine Demokratie wie unsere ist eine wertvolle Errungenschaft, die wir pflegen und verteidigen müssen."

 

(Text und Foto: Marco H. Winzer)

 

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Paralympics-Gewinner Josef Giesen (2022)

Gaeste SpiegelAm 18. Januar 2022 war Paralympics-Gewinner Josef Giesen bei uns zu Gast. Giesen, Jahrgang 1958, ist zeitlebens schwerstbehindert. Grund: Seine Mutter hatte während der Schwangerschaft das Medikament "Contergan forte" genommen. Dieses wurde Ende der 1950er-Jahre als Beruhigungs- und Schlafmittel rezeptfrei vertrieben. Es sorgte jedoch nicht nur für Schlaf, sondern schädigte auch – was zunächst nicht erkannt wurde – die Föten der Schwangeren. Diese kamen mit Fehlbildungen zur Welt. So auch Giesen: Er wurde ohne Arme geboren. Das hinderte ihn aber nicht, die Sportart Biathlon engagiert zu betreiben. Dies tat er so erfolgreich, dass er bei mehreren Paralympics Medaillen gewann (2002, 2006, 2010). Eine Medaille ließ Giesen beispielhaft durch die Hände unserer Schülerinnen und Schüler gehen, die schwer beeindruckt waren. Auch die Art und Weise, wie Giesen sein Leben meistert, hinterließ Eindruck: Für das "große Geschäft" etwa steht ihm eine Toilette mit Wasserstrahl und Föhn zur Verfügung. Dementsprechend spendeten unsere Neuntklässler am Ende der Veranstaltung dem mehrfachen Paralympics-Gewinner Giesen einen großen Applaus.

 

(Text: Marco H. Winzer; Foto: Der Spiegel)

 

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Jägerschaft Hameln-Pyrmont e. V. (2021)

Am Mittwoch, den 10. November 2021, kam das Infomobil der Jägerschaft Hameln-Pyrmont zu uns an die Schule. Die 5f und der WPK 6 "Wild und Wald" nutzen die Chance, um Fragen wie "Welche Tiere leben in unseren Wäldern?" und "Ist das Reh die Frau des Hirschs?" genauer auf den Grund zu gehen. Darüber hinaus haben die Schülerinnen und Schüler verschiedene heimische Wildtiere anhand von Präparaten näher erkundet. Dabei kamen auch neue Kreationen heraus wie das Hirsch-Schwein (siehe Foto), welches bestimmt noch keiner in freier Wildbahn gesehen hat ... :D

Gaeste Jaegerschaft

 

PS: In vielen Disney-Darstellungen ist das Reh die Frau des Hirschs. Das stimmt natürlich nicht! Das Reh (weibliches Tier), welches oft auch als Ricke bezeichnet wird, ist vielmehr die Frau des Rehbocks (männliches Tier). Die Frau des Hirschs (männliches Tier) ist die Hirschkuh (weibliches Tier).

 

(Text und Fotos: Gesa Quast)

 

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Cellistin Katja Zakotnik & Pianistin Naila Alvarenga (2021)

Gaeste KammerkonzertWas Komponieren im 20. Jahrhundert bedeuten kann, hatte der 13er-Musikkurs in den letzten Wochen erarbeitet. Wie wurde Musik geschaffen? Welche revolutionären Ideen taten sich auf? Wie wurde in Emigration oder unter repressiven politischen Systemen wie Faschismus und Stalinismus komponiert? Wie klingt Musik, die jemand schreibt, der nur darauf wartet, vom Geheimdienst abgeholt zu werden? Oder der in einer von den Nazis belagerten Stadt arbeitet – Musik schreiben, während gehungert, gelitten und gestorben wird. Das alles findet sich in dem Werk des sowjetischen Komponisten Dmitrij Schostakowitsch (1905 – 1975).

 

Schostakowitsch hat uns in den letzten Wochen intensiv beschäftigt. Gerne hätten wir ein Orchester seine Werke spielen sehen. Freilich: Trübe Zeiten für Live-Musik (Corona-Pandemie). Aber wir haben uns etwas Anderes ausgedacht. Die Cello-Virtuosin Katja Zakotnik ist nicht nur eine begnadete Künstlerin, sondern auch eine fröhliche, neugierige, aufgeschlossene Person, die mit Freude und Leidenschaft über Musik sprechen kann. Herr Horlitz hatte gefragt, ob sie Lust hätte, für uns ein virtuelles Gesprächskonzert zu spielen, und sie war sofort dabei. Wir haben sie per Zoom und YouTube live ins Kurszimmer geschaltet, wo sie uns die Geheimnisse des Cellos verriet. Zusammen mit der brasilianischen Pianistin Naila Alvarenga, ihrer langjährigen Partnerin am Klavier, spielte sie für uns die Cellosonate d-Moll op. 40 von Schostakowitsch. Katja ließ das Cello singen, weinen, krächzen, grimmig lachen und dann wieder in ergreifenden sehnsüchtigen Melodiebögen strömen. Dazwischen erklärte sie voller Begeisterung, was eigentlich diese Musik ausmacht, wie Schostakowitsch die klanglichen Möglichkeiten des Cellos ausnutzt und wie viele verschiedene Stimmungen er in seiner Musik festhält.

 

An das Konzert schloss sich eine Gesprächsrunde an, in der wir nach Lust und Laune fragen konnten: Wie wird man eigentlich Cellistin? Wie viel muss man üben? Was machen klassische Musiker eigentlich während der Corona-Pandemie? Was macht Musik eigentlich "gut"? Was ist das Geheimnis klassischer Musik? Auf die letzte Frage haben wir keine Antwort in Worten, aber in Tönen bekommen. Danke für diese besondere Stunde!!!

 

 

(Text, Foto und Video: Stefan Horlitz)

 

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Bewerber um das Amt des Landrats (2020)

Gaeste Landratsamt BewerberAm Freitag, den 28. Februar 2020, fand morgens in der Aula des Schulzentrums Nord eine Podiumsdiskussion mit den vier Landratskandidaten – Dirk Adomat (SPD), Christopher Emden (AfD), Torsten Schulte (Bündnis 90/Die Grünen) und Stefan Wittkop (CDU) – statt. Anwesend waren die Erstwählerinnen und Erstwähler der IGS Hameln, d.h. alle 10. Klassen und die gesamte Oberstufe. Organisiert wurde die Veranstaltung von dem Oberstufenkoordinator der IGS, Herrn Fabian Zörkendörfer.

 

Nachdem der Schulleiter der IGS Hameln, Herr Raschid Ranné, die Veranstaltung eröffnet hatte, konnten sich die Kandidaten zu Veranstaltungsbeginn zunächst kurz vorstellen. Im Anschluss daran übernahmen zwei Schüler der IGS – Gunnar Becher und Melvin Reinecke – sehr professionell die Moderation der gesamten Veranstaltung. Sie stellten den Landratskandidaten verschiedene Fragen, die im Vorfeld im Politikunterricht von den Schülerinnen und Schülern erarbeitet worden waren, etwa "Wie sehen Sie die Zukunft des ÖPNV?" oder "Wie wollen Sie die Digitalisierung der Schulen unterstützen bzw. umsetzen?" Die Kandidaten hatten dann jeweils zwei Minuten Zeit, auf diese Fragen zu antworten. Eine Zeitmanagerin überwachte die Zeitvorgabe, so dass alle Kandidaten dieselben Voraussetzungen hatten. Am Ende der Veranstaltung konnte das Publikum noch Fragen an die einzelnen Kandidaten stellen, wovon die Schülerinnen und Schüler rege Gebrauch machten.

 

Alle vier Landratskandidaten waren begeistert von der Professionalität der Schülermoderation und von den Fragen der Schülerinnen und Schülern. Gerade in einer Zeit der politischen Aufregung und der Fake News ist es besonders wichtig, im fairen Umgang miteinander Argumente auszutauschen, kontrovers zu diskutieren und damit einen Beitrag zur Demokratiebildung zu leisten. Mit den Worten Martin Luthers: "Lasset die Geister aufeinanderprallen, aber die Fäuste haltet stille."

 

(Text: Raschid Ranné; Foto: Thomas Berenzen)

 

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Chefredakteurin Tamina Kutscher (2019)

Gaeste Chefredakteurin KutscherPressefreiheit ist für Menschen die Grundlage, sich eine eigene Meinung bilden zu können. Für uns ist es selbstverständlich. In vielen anderen Ländern der Welt ist dies leider nicht der Fall. Genau darum ging es am Montag, den 4. März 2019, beim Projekttag "Journalismus", an dem der Politik-Leistungskurs des 12. Jahrgangs und der WPK Medien des 11. Jahrgangs teilnahmen.

 

In ihrem fesselnden Vortrag stellte Tamina Kutscher, die Chefredakteurin des Online-Magazins "Dekoder", den Umgang mit Medien, Journalisten und der Pressefreiheit in Russland vor. Anhand ihrer konkreten Beispiele ist uns erschreckend klar geworden, wie eingeschränkt die Medienarbeit in Russland ist und mit welchen Risiken und Gefahren die Journalistinnen und Journalisten rechnen müssen, wenn sie die komplette Wahrheit aussprechen wollen oder auch nur kritische Meinungen äußern wollen.

 

In den anschließenden Workshops beschäftigten wir uns in Gruppen intensiv mit der Pressefreiheit in Ländern, in denen die Berichterstattung eingeschränkt ist und staatlich kontrolliert wird wie beispielsweise in Nordkorea, Malta, Ungarn oder China. Wir haben für euch eine Ausstellung zum Thema "Pressefreiheit und -unfreiheit" erstellt, die ihr in den nächsten Tagen in der Aula besuchen könnt. Uns ist klar geworden, dass wir uns glücklich schätzen können, in einem Land zu leben, in dem Medien sich offen kritisch äußern dürfen und in dem ein Projekttag wie dieser stattfinden kann!

 

(Text: Konstantin Stoll)

 

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Poetry-Slamer Tobias Kunze (2018)

Gaeste Poetry Slamer KunzeWas ist denn bloß mit "Dampfross" gemeint? Was reimt sich auf "glauben"? Und was ist eigentlich ein Poetry Slam? Solche Fragen stellten sich uns, den Schülerinnen und Schülern der AG Kunterbunt und einigen Mitgliedern der Theater-AG, als wir uns mit dem bekannten Rapper und Poetry-Slammer Tobias Kunze aus Hannover zu einem Workshop trafen. Wir haben gelernt, dass es um einen Dichterwettstreit geht und dass doch tatsächlich jeder Talent zum Schreiben hat. Nach einigen Aufwärmspielen mit Buchstaben und Wörtern der deutschen Sprache hat Tobias uns in einer höchst beeindruckenden Performance vorgeführt, wie er mit Wörtern geradezu jonglieren kann. Ein regelrechtes "Wortgewitter" improvisiert Tobias zu Wörtern, die man ihm zuruft.

 

Und dann waren wir dran! Tobias hat uns gezeigt, wie wir unsere Gedanken zum Thema "Heimat" zu Papier bringen können. Obwohl Deutsch bei den meisten von uns nicht die Muttersprache ist, haben wir wunderbare Texte in Reimform als Geschichte oder in Tagebuchform erarbeitet, die wir zum Schluss uns gegenseitig vorgestellt haben. Das Schöne an der Heimat oder die Sehnsucht nach der Heimat – alle Texte waren unglaublich stark und berührend. In kürzester Zeit hatte Tobias aus jedem von uns ein Schreibtalent und uns ein Stückchen selbstbewusster gemacht.

 

Wir bedanken uns bei Suna Baris für die Vorbereitung des Workshops und bei Tobias Kunze für das tolle Erlebnis!

 

(Text: Regina Hölscher)

 

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MdB Johannes Schraps (2018)

Gaeste MdB SchrapsWie wird man eigentlich Politiker? Wie sieht der Alltag eines Parlamentariers aus? Wie kann politisches Engagement für junge Leute aussehen? Und wie fühlt es sich eigentlich an, erstmals eine Rede im Bundestag zu halten? Da fragen wir doch einfach mal einen Bundestagsabgeordneten!

 

Anlässlich des Europatags am 9. Mai 2018 war Johannes Schraps, Mitglied des Deutschen Bundestages (MdB), bei uns an der Schule und nahm sich zwei Stunden Zeit, mit den Schülerinnen und Schülern des 11. Jahrgangs über aktuelle politische Fragen zu sprechen: Europa, Grenzen und das Glück, in Freiheit leben zu dürfen.

 

Ein spannender Einblick in die Politik jenseits von Tageszeitung, Wochenmagazin, Nachrichtensendung und Newsfeed. Vielen Dank an Herrn Zörkendörfer, der diese spannende Begegnung möglich gemacht hat, und natürlich an Johannes Schraps, der sichtlich Lust darauf hatte, mit uns über Politik zu reden.

 

(Foto: Johannes Schraps)

 

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Zeitzeugin Irmgard Wyrwa (2018)

Gaeste Zeitzeugin WyrwaAm 15. März 2018 besuchte Frau Wyrwa den GSL-Unterricht in der 7c. Das Thema der Unterrichtseinheit war Migration und die Zeitzeugin bereicherte es mit ihren persönlichen Erinnerungen. Als Kind musste Frau Wyrwa am Ende des Zweiten Weltkriegs Flucht und Vertreibung aus ihrer schlesischen Heimatstadt Breslau (heute Wrocław) miterleben. Nach einem strapazenreichen Treck durch das vom Krieg zerstörte Deutschland wurde ihre Familie schließlich in dem kleinen Dorf Gellersen im Landkreis Hameln-Pyrmont angesiedelt. Frau Wyrwas lebendige Schilderungen stießen auf das rege Interesse der Schülerinnen und Schüler. Sie verfügt außerdem über ein beachtliches historisches Wissen, in das sie ihre persönlichen Erlebnisse immer wieder einordnete.

 

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Sonderpädagoge Prof. Dr. Rolf Werning (2013)

Nachdem die UN-Vollversammlung die Behindertenrechtskonvention 2006 erließ, die für Deutschland 2009 Gesetzeskraft erlangte, wird nun die gemeinsame Beschulung behinderter und nicht-behinderter Kinder unter der Bezeichnung "Inklusion" schon bald gängige Praxis an allen allgemeinbildenden Schulen. Aus diesem Grund luden die IGS Hameln, der Förderverein der IGS sowie der Arbeitskreis Inklusion den bekannten Bildungswissenschaftler Prof. Dr. Rolf Werning von der Leibniz-Universität Hannover ein. Er hielt vor etwa 100 Eltern und zahlreichen Lehrkräften der IGS Hameln einen interessanten Vortrag zu diesem hochaktuellen Thema. Aufgrund seiner Erfahrungen im amerikanischen und europäischen Ausland sowie seiner Beraterfunktion im Deutschen Bundestag konnte er dabei anschauliche Vergleiche über Deutschlands Stand zur Inklusion ziehen. Fazit: Ein rundum informativer Abend!

 

Kontakt

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