Klassenfahrt der 9d nach Bremen (2022)

Fahrten Bremen 2022 1In der Woche vom 5. bis 9. September 2022 begab sich die Klasse 9d mit Frau Jütte und Herr Ranke auf Klassenfahrt in die Freie Hansestadt Bremen. Aber wer die 9d und das Kapitänsgespann Jütte/Ranke kennt, weiß, dass normal nicht ihr Ding ist. Statt komfortabel in einer gewöhnlichen Jugendherberge zu übernachten, ging es direkt auf die Weser auf das Schiff der Jugendherberge. Dort wurde in Kojen geschlafen und an Deck gemeinsam gegessen. Bei herrlichstem Spätsommerwetter genoss man täglich Sonnenuntergänge an der Schlachte, dem Viertel direkt am Weserufer. Landgänge waren natürlich an der Tagesordnung.

 

Nach der Anreise ging es sofort los mit einer Stadtführung durch die Viertel der Stadt. Dabei wurden die Hufen der Stadtmusikanten berührt, um Wünsche zu äußern, und die Bötcherstraße erkundet. Am Dienstag ging es dann zum Schwarzlicht-Minigolf inklusive Lastenaufzügen und Billardbahnen. Am späten Abend traf man sich mit einem Nachtwächter aus dem Mittelalter, der die Gruppe ins dunkle Bremen der Vergangenheit führte. Am nächsten Tag ging es nach Bremerhaven ins Klimahaus. Dort durchlief die Mannschaft die Klimazonen der Erde und begegnete Schlangen, Kröten und sogar Affen. Donnerstag besuchte man das Überseemuseum und begab sich nachmittags ins Weserstadion (laut Herrn Ranke das schönste Stadion der Welt). Eindrucksvoll wurde man durch die Katakomben vorbei an den Spielerkabinen und Medienräumen bis zu den Logen geführt, um anschließend den heiligen Rasen zu berühren und auf der Trainerbank Platz zu nehmen. Coach Ranke konnte nur durch mehrere Schüler vom Trainerstuhl gerissen werden.

 

Alles in allem war es eine gelungene Woche mit vielen tollen Eindrücken von der Freien Hansestadt Bremen und einer mehr als tauglichen 9d als Mannschaft!

 

Fahrten Bremen 2022 2

 

(Text und Fotos: Sascha Ranke)

 

-------------------------------

 

Klassenfahrt des 9. Jahrgangs (2022)

Fahrten Jahrgang9 2022Lange Zeit war es ungewiss, ob nach den Osterferien Klassenfahrten wieder stattfinden dürfen. Mitte Februar 2022 kam dann endlich die offizielle Meldung: "Mehrtägige Schulfahrten mit Übernachtung sollen nach den Osterferien stattfinden können", so das Niedersächsische Kulturministerium. Hurra! Lange Zeit mussten wir warten. Nun konnten Einzelheiten zur Klassenfahrt abgeklärt werden. Für alle Klassen des 9. Jahrgangs war eins klar: Wir wollen ans Meer. Von Fehmarn bis Cuxhaven: Die Schülerinnen und Schüler haben sich die schönsten Inseln und Orte Norddeutschlands ausgesucht. Am 20. April 2022 ging es dann endlich los! Der lang ersehnte Tag war gekommen! Doch das Risiko reiste mit, denn jeden Tag musste ein Schnelltest gemacht werden. Dennoch nahmen wir das Risiko in Kauf. Zu lange haben wir auf das Highlight der Schulzeit warten müssen. Auch wenn coronabedingt die Klassenfahrt nur verkürzt erfolgen konnte, hatten wir eine Menge Spaß und waren echt froh, gemeinsame Erlebnisse mit der Klasse erleben zu dürfen. Dies ist auf unseren Klassenfotos ganz klar ersichtlich!

 

(Text: Hamza Azahaf)

 

-------------------------------

 

Fahrt des 13. Jahrgangs nach Konstanz (2021)

Fahrten Konstanz 2021 1We are back! Die Woche vor den Herbstferien begann unsere lange Reise in den Süden Deutschlands (nein, nicht Bayern): Um fünf Uhr morgens ging es verschlafenerweise los gen Bodensee im schönen Baden-Württemberg nahe der Schweiz, so nahe sogar, dass alle Teilnehmer ständig per SMS im Ausland begrüßt wurden. Nach etwa neun Stunden Fahrt konnten wir uns erstmal einrichten und erfuhren am Abend von einem ortskundigen Nachtwächter, dass wir uns in "Koonschtanz" befanden und nicht etwa – wie wir fälschlicherweise dachten – in Konstanz.

 

Am Dienstagmorgen, nachdem alle Teilnehmer aufnahme- und kulturfähig zum Frühstück erschienen waren, wartete ein actionreicher Tag, inklusive Affen und steinzeitlicher Baukultur, beides Örtlichkeiten auf der anderen Seite des Sees, zu denen uns unser fantastischer Busfahrer brachte.

 

Fahrten Konstanz 2021 2Der folgende Tag stellte ein feuchtfröhliches Highlight unserer Reise dar. Bei schönstem Wetter (Überraschung!) wagten wir uns an eine dreistündige Kanutour über den See. Aufgeteilt auf vier Boote entbrannte schnell ein hochmotivierter Wettkampf (keiner wollte im Bus ins Mikro singen), den letztlich das reine Damenboot durch pure Frauen-Power für sich entscheiden konnte. Belohnt wurde das siegreiche Team durch ein wunderbares holländisches Kinderlied, dargebracht durch einen blonden, bebrillten, männlichen Kollegen, der lieber unerkannt bleiben möchte.

 

Am Donnerstag versammelten wir uns wieder bei schönstem Wetter am Ufer des Bodensees und genossen zum Abschluss die Aussicht aus dem Riesenrad, wobei einige heroisch über ihren höhenängstlichen Schatten sprangen und im Anschluss mit Eis belohnt wurden. Den letzten Abend konnte jeder nach einem leckeren Essen frei gestalten, was unter anderem in spielerischen Gefechten endete, bei denen sich so manche neolithische Poeten mit einer Keule aufs Korn nahmen.

 

Am Freitag konnten wir uns nach dieser ereignisreichen und schönen Woche dann im Bus zwölf Stunden lang (Stau ist etwas Feines) in den Schlaf schaukeln lassen. Fazit: Mit euch fahren wir gerne wieder!

 

(Text: Peter Burggraaff, Elisabeth Schaare und Janine Vietze)

 

-------------------------------

 

Wintersport-Exkursion (2020)

Fahrten Wintersport Exkursion 2020"Ski heil, Snowboard heil" hieß es auch dieses Jahr wieder. Bereits zum 13. Mal fand unsere Wintersport-Exkursion statt. Im Februar 2020 fuhren 26 Schülerinnen und Schüler nach Fügen, Tirol, Österreich. Wir waren wieder im rustikalen Haus "Talblick" untergebracht. Auch dieses Jahr wurden wir von Martina, der Hausherrin, aufs Köstlichste verpflegt. Von dort aus ging es dann jeden Morgen mit dem Skibus zum Skigebiet Zillertal, wo die Jungs und Mädels Skifahren und Snowboarden neu erlernten oder ihre Fahrtechnik verbesserten.

 

Betreut wurde die Fahrt dieses Jahr durch Herrn Jütte, Herrn Pegesa und Herrn Pelda sowie Herrn Sporleder, einem extern angeworbenen Snowboardlehrer. Es war eine sehr sportintensive Fahrt. Die Bedingungen waren auch dieses Jahr perfekt geeignet für Anfänger wie Fortgeschrittene. Durch die wechselnden Bedingungen mit Neuschnee, Sonne und Sturm wurden die Schülerinnen und Schüler täglich mit neuen Gegebenheiten konfrontiert, was das Lernen noch interessanter gestaltete. Zum Abschluss wurden die neuen Talente bei einer zünftigen Skitaufe am Lagerfeuer von den heiligen Ski- und Snowboardgöttern getauft.

 

Ski heil, Snowboard heil!

 

 

(Text und Video: Marius Jütte)

 

-------------------------------

 

Griechenland-Fahrt (2019)

Fahrten Griechenland 2019 1Am Sonntag, den 22. September 2019, machte sich das B-Profil aus dem 13. Jahrgang mit seinen Lehrkräften – Frau Schnee und Herrn Burggraaff – frühmorgens auf den Weg nach Griechenland. Nachdem wir mit dem Zug am Düsseldorfer Flughafen angekommen waren, starteten wir gegen 13 Uhr mit dem Flugzeug nach Thessaloniki (Griechenland). Nach einem von vielen verschafenen Flug landeten wir in Thessaloniki. Am frühen Abend kamen wir dann in unseren Appartements in Afitos, einem kleinen Ort an der Küste, an. Um uns mit Nahrungsmitteln einzudecken, plünderten wir den örtlichen Supermarkt. Abends gingen wir dann gemeinsam in einer urigen Taverne essen. Die meisten ließen den Tag schließlich gemeinsam am Strand ausklingen.

 

Nach einem gemeinsamen Frühstück fuhren wir am Montag mit dem Bus wieder nach Thessaloniki. Dort besuchten wir im Rahmen unseres Seminarfachthemas "Krisen und Konflikte" zuerst die Flüchtlingsorganisation "Naomi", welche Flüchtlingen hilft, Arbeit zu finden, indem sie diesen Näh- und Sprachkurse anbietet. Danach schauten wir uns verschiedene Sehenswürdigkeiten in Thessaloniki an, unter anderem eine griechisch-orthodoxe Kirche und den "Weißen Turm", das Wahrzeichen Thessalonikis. Einige von uns nutzten auch die Zeit für eine Tour mit E-Rollern. Zurück in Afitos ließen viele den Tag wieder am Strand ausklingen.

 

Fahrten Griechenland 2019 2Der Dienstagmorgen begann mit Regen, so dass alle den Tag auf ihren Balkonen begrüßten. Herr Burggraaff hatte zum Glück einige Spiele aus Deutschland mitgebracht. Diesen widmeten wir uns nun. Nachmittags kam der ersehnte Sprung ins angenehm warme Meer. Als die Sonne jedoch hinter den Wolken verschwand, suchten wir wieder unsere Appartements auf. Bald machte sich jedoch der Hunger bemerkbar. Daher begaben wir uns trotz Regens und Gewitters auf die Suche nach einem Restaurant. Nach der bekömmlichen Mahlzeit stellten wir auf dem Heimweg fest, dass sich durch den Regen die Straßen in regelrechte Flüsse verwandelt hatten. Einige waren aber mutig: Sie rannten zu unseren Appartements zurück. Andere riefen lieber ein Taxi, um nicht klitschnass anzukommen.

 

Am Mittwoch machten wir vormittags eine Rundfahrt: Wir erkundeten die Chalkidiki-Halbinsel. Dazu hielten wir an verschiedenen Sehenswürdigkeiten. Nachmittags ging es für die meisten wieder ans Meer. Abends mussten wir uns ein letztes Mal auf ein Restaurant einigen. Den Abend ließen wir freilich gemütlich ausklingen.

 

Der Donnerstagmorgen startete mit der Busfahrt zum Flughafen. Viele nutzten die Fahrt, um Schlaf nachzuholen. Der Flug verlief wieder reibungslos. Nach einer langen Zugfahrt endete unsere Seminarfahrt schließlich um 19:30 Uhr in Hameln.

 

(Text: Sophie Helms)

 

-------------------------------

 

Irland-Fahrt (2019)

Fahrten Irland 2019 1Am Samstag, den 21. September 2019, machten sich das A- und das C-Profil aus dem 13. Jahrgang mit ihren Lehrkräften – Frau Schaare, Frau Bux, Herrn Möller und Herrn Winzer – mit dem Bus auf dem Weg nach Dublin (Irland). Uns stand eine lange Fahrt bevor. Zuerst ging es mit dem Bus nach Rotterdam (Niederlande) und von dort aus über Nacht mit der Fähre nach Hull (England). Dort stiegen wir dann wieder in unseren Bus und fuhren einmal quer durch England bis nach Holyhead. Mittlerweile waren wir schon über 24 Stunden unterwegs. Nun mussten wir noch die Fähre nach Dublin nehmen. Nach ungefähr 32 Stunden Fahrt kamen wir dann endlich an.

 

Am Montag ging es los mit unserem Programm. Es stand ein Stadtrundgang mit Präsentationen an. Die Schülerinnen und Schüler des A-Profils hatten sich im Seminarfach vorab über die Stadt Dublin informiert. Nun mussten sie an verschiedenen Sehenswürdigkeiten diese vorstellen. Auf diese Weise erkundeten wir kreuz und quer die Stadt. Nach etlichen Kilometern Fußmarsch war bei vielen die Luft raus. Hinzu kam, dass es immer wieder geregnet hat. Dementsprechend freuten wir uns alle sehr auf unseren freien Nachmittag.

 

Am Dienstag ging es mit dem Bus in die Wicklow Mountains. Wandern war angesagt. Wir starteten bei Sonnenschein und legten wieder viele Kilometer zu Fuß zurück. Auch vom Regen blieben wir nicht verschont. Jedoch lohnte sich das alles für die schönen Fotos, die wir machen konnten. Mittags legten wir eine Pause an einem See ein. Am Nachmittag kehrten wir dann zu unserem Ausgangspunkt zurück. Alle waren happy, im Bus die Füße wieder hochlegen zu können.

 

Fahrten Irland 2019 2An unserem letzten Tag in Dublin stand vermutlich für viele das Highlight der Fahrt auf dem Programm: ein Besuch in der Teeling-Whisky-Distillery mit anschließender Whisky-Verkostung. Mittlerweile hatten viele von uns keine Lust mehr zu laufen, weil die Füße und Beine so geschmerzt haben, dass wir uns eine Busverbindung rausgesucht haben. An der Distillery angekommen gab es zuerst eine Führung und anschließend die Verkostung. Am Abend waren wir dann noch bei einer Irish-House-Party. Obwohl sich viele von uns darunter wohl etwas anderes vorgestellt hatten, war es ein langer und lustiger Abend.

 

Früh morgens ging es dann wieder zum Hafen auf die Fähre in Richtung Holyhead. Wir hatten also wieder knapp 32 Stunden Fahrt vor uns. Als wir am Freitag dann alle wieder heil in Hameln waren, war die Freude groß.

 

(Text: Julia Klemm)

 

-------------------------------

 

Wintersport-Exkursion (2019)

Fahrten Wintersport Exkursion 2019"Ski heil, Snowboard heil" hieß es auch dieses Jahr wieder. Bereits zum zwölften Mal fand unsere Wintersport-Exkursion statt. Im Februar 2019 fuhren 25 Schülerinnen und Schüler nach Fügen, Tirol, Österreich. Wir waren im rustikalen Haus "Talblick" untergebracht und wurden von Martina, der Hausherrin, aufs Köstlichste verpflegt. Von dort aus ging es jeden Morgen mit dem Skibus zum Skigebiet Spieljoch, wo die Jungs und Mädels Skifahren und Snowboarden neu erlernten oder ihre Fahrtechnik verbesserten.

 

Betreut wurde die Fahrt durch Herrn Jütte, Herrn Pegesa, Herrn Ranke und Herrn Sporleder, einem extern angeworbenen Snowboardlehrer. Es war eine sehr sportintensive Fahrt. Die Bedingungen waren perfekt für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet. Durch die wechselhaften Bedingungen mit Neuschnee, Sonne und Sturm wurden die Schülerinnen und Schüler täglich mit neuen Gegebenheiten konfrontiert, was das Lernen noch interessanter gestaltete. Zum Abschluss wurden die neuen Talente bei einer zünftigen Skitaufe von den heiligen Ski- und Snowboardgöttern getauft.

 

Ski heil, Snowboard heil!

 

 

(Text und Video: Marius Jütte)

 

-------------------------------

 

Klassenfahrt des 6. Jahrgangs (2019)

Fahrten Jahrgang6 2019Wir sind ein Team:
Gebt mir ein "I" ... "iiiiii".
Gebt mir ein "G" ... "geeeee".
Gebt mir ein "S" ... "essss".

 

So endete der letzte Tag der ereignisreichen Klassenfahrt des 6. Jahrgangs am Möhnesee. Die Klassenfahrt stand ganz im Zeichen der Teambildung und des Zusammenhaltes. Kaum waren die Zimmer bezogen, wurden wir mit Hotdogs und einer Salatbar begrüßt. Danach wurden erst einmal die Jugendherberge und die Umgebung erkundet, in der sich erstaunlich viele Wespen befanden. Zum Glück gab es für die hohe Anzahl nur wenige schmerzhafte Zusammenstöße mit ihnen, wenn man bedenkt, wie viel Eis gegessen wurde, was sicherlich auch an der heldenhaften Aufopferung der Lehrkräfte lag, die einige von diesen Zusammenstößen übernahmen.

 

An zwei Morgen durften zweieinhalb Klassen mit ihren Lehrkräften eine Kanutour auf dem See machen, die natürlich auch zum ausgiebigen Baden genutzt wurde. Besonders herausfordernd wurde die Slalomfahrt zwischen den Brückenpfeilern der Fußgängerbrücke über den See, die aber mit Bravour gemeistert wurde. Die andere Hälfte baute aus Seilen, Rohren und verschiedenen Hölzern Flöße. Diese wurden zum Wasser hinuntergetragen und auf ihre Seetauglichkeit getestet. Die meisten Gruppen waren sehr erfolgreich und müssen sich keine Sorge machen, auf einer einsamen Insel zu stranden. Abends wurden Wanderungen am See entlang oder den Berg hinauf zu einer Aussichtsplattform auf einem 42 Meter hohen Turm unternommen oder leidenschaftlich "Werwolf" gespielt.

 

Am letzten Tag wanderten wir mit dem LIZ durch den Wald, entdeckten Eichhörnchen und sogar Waschbärspuren, orientierten uns wie Fledermäuse und lernten eine Menge über die Tiere und Pflanzen im Wald. Abends wurde gegrillt und anschließend versuchten die Lehrkräfte, alle hereinzulegen. Sie hatten für jede Klasse eine Menge Wasserbomben besorgt, aber nur eine Pumpe. Dann mussten wir zum See hinunter und bekamen eine Stunde Zeit, um sie zu befüllen. Hier war Teamgeist gefragt und besonders die 6d zeigte sich hier erfinderisch. Sie setzten auch ihre Flaschen ein. Wir trugen die Wasserbomben mit Eimern hinauf und legten Lager für jede Klasse an und besprachen Taktiken. Jede Klasse wollte gewinnen. Nach einer kurzen Ansprache holten die Lehrkräfte auf einmal Eimer voller Wasserbomben und stürzten sich in die wilde Schlacht. Am Ende waren alle mehr oder weniger nass und hatten sehr viel Spaß. Schöner hätte die Fahrt nicht enden können.

 

 

-------------------------------

 

Frankreich-Fahrt (2019)

Von Kathedralen, Zebrastreifen, Gemälden und unschuldigen Pfosten – wir berichten euch in unserem Reisetagebuch über die seltsamen Abenteuer unserer Französischkurse in Paris! Jetzt mit aktuellen Reisetipps!

 

Sonntag und Montag

Fahrten Frankreich 2019 1Am Sonntag, den 17. Februar 2019, trafen wir uns am Bahnhof in Hameln, um mit dem Zug um 16:50 Uhr nach Hannover zu fahren, wo wir in den Flixbus stiegen, der uns direkt nach Paris brachte. Nach 14 Stunden Fahrt sind wir dann am Montag morgens um 7:30 Uhr in Paris (Bercy/Seine) angekommen. Nach einer kurzen Suche der Metrostation fuhren wir dann von dort aus zu unserem Hostel St. Christopher’s Inn am Gare du Nord. Die Zimmer konnten wir noch nicht beziehen, aber wir konnten unsere Koffer dort abgeben und uns etwas frisch machen. Danach hatten wir etwas Freizeit, um die Umgebung kennenzulernen und uns etwas zu essen zu kaufen. Dabei haben wir Bekanntschaft mit den französischen Zebrastreifen gemacht, bei denen Ampeln angebaut sind. Prinzipiell gehen trotzdem alle aber einfach rüber, wenn kein Auto kommt. Als wir dann wieder alle im Hostel waren, sind wir gemeinsam zum Eiffelturm gefahren. Nach einer kurzen Fotosession sind wir weiter zu einem Bootsanleger gegangen, um Paris von der Seine aus per Boot zu erkunden. Am Hostel wieder angekommen, konnten wir dann einchecken. Nachdem wir unsere Koffer hochgetragen und unsere Sachen ausgepackt hatten, gab es dann um 18:30 Uhr Abendbrot. Um 22 Uhr war Nachtruhe und unser erster Tag ging zu Ende ...

 

Dienstag

Der Dienstag begann schon gut, da unser Zimmer fast verschlief – nach der anstrengenden Fahrt am Tag zuvor kein Wunder. Nachdem wir es doch noch pünktlich zum Frühstück geschafft hatten, war es auch schon fast an der Zeit, zu Notre Dame aufzubrechen. Der Aufbruch verzögerte sich aber noch ein wenig, da wir anscheinend nicht die einzigen waren, die noch etwas verschlafen waren. Zum Glück war die Metrostation nur zwei Minuten zu Fuß entfernt. Regelmäßig versperrte unsere Truppe in dieser Woche die Ticketautomaten, um überhaupt zur Metro zu gelangen. Trotzdem kamen wir noch pünktlich an Notre Dame an. Wir warteten auf unsere Fremdenführerin, eine Dame, welche ursprünglich aus dem Schwarzwald kommt, aber der Liebe wegen nach Frankreich gezogen war.

 

Fahrten Frankreich 2019 2Hier noch ein Tipp für alle zukünftigen Paris-Besucher: Vor Notre Dame ist der Mittelpunkt von Paris mit einem Stern gekennzeichnet. Wenn man sich draufstellt, soll das Glück bringen. So ganz klappte das zwar nicht für alle von uns. Aber ein Versuch war es ja wert. Während der Tour durch Notre Dame kamen nicht nur interessante Details über den Bau und die Besonderheiten zur Sprache, sondern auch über die anderen Teilnehmer oder eher gesagt deren Familiengeschichten. Sollte man Notre Dame besuchen, darf man sich jedenfalls nicht über die Oma eines Schülers wundern, die mit Napoleon Tee trinkt, oder über Verwandte eines anderen Schülers, die an der Seite von Louis XVI. durch Paris spuken.

 

Wir lernten, dass Paris eigentlich aus mehreren "Inseln" besteht, die über Brücken miteinander verbunden sind. Auch andere französische Eigenarten waren interessant wie etwa die "Zebrastreifenüberquerungspraxis", bei der die Straße auch bei roten Ampeln überquert wird. Ebenso erfuhren wir beispielsweise, dass das Wort "Hotel" in Frankreich als Begriff für so gut wie jedes noblere Haus benutzt wird. Weiterhin gingen wir durch mehrere Viertel: das Quartier Latin und den Marais (übersetzt = Sumpf), in welchem sich auch das jüdische Viertel befindet. Am Centre Georges Pompidou bekamen wir freie Zeit. Während viele die Gelegenheit zum Bummeln und Einkaufen nutzten, ging eine kleine Gruppe mit unseren Lehrerinnen ins Panthéon. Dort sind viele berühmte Personen aus Frankreich begraben (z.B. Voltaire, Rousseau). Es war sehr interessant, mehr über die Geschichte der verschiedenen Personen und ihre Bedeutung für Frankreich zu erfahren. Danach gingen wir noch zu einem Park, dem Jardin du Luxembourg, da das Wetter sehr sonnig war. Leider blieben nicht alle aus der Gruppe unversehrt und ein unschuldiger Pfosten war dabei beteiligt ...

 

Mittwoch

Am Mittwoch, den 20. Februar 2019, fuhren wir alle früh los. Heute ging es in das Disneyland Paris! Das ist ein riesengroßer Freizeitpark mit verschiedenen Themengebieten im Stil von Disney-Filmen oder -Serien. Alle durchliefen die Themengebiete, unter anderem das Discoveryland, das Frontierland, das Fantasyland und das Adventureland. Viele Attraktionen wurden ausgetestet wie etwa die Achterbahn "Star Wars Hyperspace Mountain", die fast jedem gefallen hat. Nach einer gewissen Zeit ging es für die meisten Schülerinnen und Schüler in den Walt-Disney-Studios-Park. Dort gab es weitere Attraktionen, Filmkulissen und mehrere Shows. Ein Highlight war der spektakuläre Falltower, bei dem man 30 Stockwerke in die Tiefe stürzt. Der Tag endete mit einer gigantischen Show mit Laserstrahlen, Wasserfontänen und Feuerwerk am Dornröschenschloss des Disney-Parks.

 

Donnerstag

Fahrten Frankreich 2019 3Am Donnerstagmorgen standen wir um kurz nach sieben auf, um uns auf den Tag vorbereiten zu können. Denn heute wollten wir als Französischkurs zum Louvre gehen. Um kurz vor neun trafen wir uns vor unserem Hostel, um von dort aus zur Metro zu gehen. Dort angekommen, bekamen wir ein Ticket von den Lehrern, welches wir in die Automaten stecken mussten, um überhaupt in den Bahnhof zu gelangen. Dann sind wir zu unserem Bahnsteig gegangen und in unsere Bahn in Richtung Louvre gestiegen. Dort angekommen, haben unsere beiden Lehrerinnen, Frau Schnee und Frau Herrmann, die Tickets besorgt. Nachdem wir auch alle unsere Wertsachen weggeschlossen hatten, durften wir in Dreiergruppen oder in größeren Gruppen den Louvre besichtigen. Wir haben uns die Mona Lisa, Jeanne D’Arc und Bilder von Napoleon und von Schlachten angeschaut. Des Weiteren haben wir Skulpturen, Nachbildungen von ägyptischen Mumien, historische Wandgemälde und Wandteppiche gesehen. Besonders imposant war das Gebäude selbst mit seinen Deckengemälden, goldenen Fresken und Marmorsäulen. Danach haben wir noch den Park neben dem Louvre besichtigt, den "Jardin des Tuileries", und haben dort Fotos gemacht. Später sind wir zum Hardrock-Café gegangen, wo wir wieder die Umgebung erkunden durften.

 

Freitag

Nach dem Frühstück um 8:30 Uhr haben wir gegen 10:30 Uhr aus dem Hostel ausgecheckt und unsere Koffer für den Tag abgegeben. Danach sind wir zu Fuß in Richtung der Basilika Sacré-Cœur aufgebrochen. Nach gefühlten 10.000 Treppen sind wir oben angekommen. Dort haben wir den schönen Blick über Paris genossen und uns anschließend im Inneren von Sacré-Coeur umgesehen, während zeitgleich ein Gottesdienst abgehalten wurde. Anschließend hatten wir bei herrlichem Sonnenschein Gelegenheit, das Künstlerviertel Montmartre weiter zu erkunden. Auf dem Weg zur historischen Jugendstil-Métrostation Abbesses schauten wir uns noch die "Mur des Amoureux" an, auf der in vielen Sprachen "Je t'aime" geschrieben steht. Unser nächstes Ziel war das Forum des Halles. In dem riesigen Einkaufszentrum mit dem neuen charakteristischen "Blätterdach" konnte noch einmal ausgiebig geshoppt werden. Alternativ lud der angrenzende Park zum Entspannen ein. Im Anschluss daran sind wir mit der Metro zurück zum Hostel gefahren, wo wir noch einmal Freizeit hatten. Um 19:30 Uhr sind wir zum Busbahnhof gefahren, wo die Wartezeit auf den Flixbus begann. Die Zeit wurde von einigen sportlich genutzt. Gegen 21:40 Uhr kam dann unser Flixbus, mit dem wir bis 10:30 Uhr zurück nach Hannover gefahren sind. Schließlich mussten wir nur noch den Zug nehmen, mit dem wir um ca. 11:40 Uhr in Hameln endlich ankamen.

 

-------------------------------

 

Abschlussfahrt des 10. Jahrgangs (2018)

Fahrten Abschlussfahrt 2018 2Der 10. Jahrgang war vom 27. bis 31. August 2018 auf Abschlussfahrt. Ziele waren unter anderem Berlin, Weimar, Hamburg und Stade. Bei jeder Klassenfahrt wurden sowohl geschichtliche Aspekte untersucht als auch der Körper in Form gebracht. Die Freizeit konnte man nach eigenen Wünschen gestalten. Einige besuchten dafür die örtlichen Kleidungsgeschäfte, andere hingegen touristische Ausflugsziele.

 

Berlin 

In Berlin wurden beispielsweise die Berliner Unterwelten und ein Stasi-Gefängnis im Stadtteil Hohenschönhausen besucht. Wem die Füße nach den Stadterkundungen noch nicht wehtaten, konnte dann am Abend in der Disco Matrix abtanzen. Im Jump-House, ein weiterer Programmpunkt der 10b, spielte man unter anderem Völkerball auf Trampolinen oder versuchte sich mehr oder weniger erfolgreich beim Salto vorwärts und rückwärts. An den Nachmittagen wurde die Stadt in Kleingruppen auf eigene Faust unsicher gemacht.

 

Weimar 

In der 10d wandelte man auf den Spuren von Schiller und Goethe in Weimar. Verschiedene Museen und Wohnhäuser dieser Berühmtheiten wurden besucht. Wenn man aktuell die Ereignisse in Chemnitz verfolgt, dann war und ist der Besuch des KZ in Buchenwald ein weiterer wichtiger Ort, um auf die schreckliche Vergangenheit von Deutschland aufmerksam zu machen und dafür zu sensibilisieren. So hatten sicherlich einige Schülerinnen und Schüler einen Kloß im Hals und verstehen, warum sich manche Geschichte nicht wiederholen darf.

 

Hamburg

Fahrten Abschlussfahrt 2018 3Im Hamburger Dungeon gab es für die Klasse 10a und 10c einige schaurig-schöne Schockmomente. Vor allem dunkle Kapitel von Hamburg wurden dadurch sehr lebhaft erfahren und jagten so manchen Adrenalinschub durch den Körper. Viel Adrenalin, aber vor allem ein breites Grinsen im Gesicht gab es beim Besuch des Heideparks und der zahlreichen Fahrgeschäfte. Die Elbphilharmonie, ein neues Wahrzeichen der Stadt Hamburg, wurde staunend erkundet und als süßen Abschluss schmeckte man in das Chocoversum, ein interaktives Museum zur Schokoladenherstellung, hinein.

 

Stade

Die 10e war hingegen sehr viel unterwegs. Die eigentliche Unterkunft war in Stade an der Elbe, aber auch ein Tagesausflug nach Hamburg und Helgoland war Teil des Programms. In Erinnerung dürfte manchen Schülerinnen und Schülern vor allem die Hafenrundfahrt oder der Ausflug zur "langen Anna" auf Helgoland bleiben. Andere hingegen bemerkten die Vorzüge vom Festland, als man eine Bootstour auf dem Katamaran machte.

 

Fazit

Insgesamt gab es sicherlich einige, die mit manchen Programmpunkten nicht ganz so zufrieden waren. Aber letztendlich wird jede/r mindestens ein persönliches Highlight auf der Klassenfahrt erlebt haben, auf das man noch in Jahren lachend zurückblicken wird.

 

-------------------------------

 

Spanien-Fahrt (2016)

Bei der Studienfahrt 2016 sind 38 Schülerinnen und Schüler des 8. und 9. Jahrgangs mit dem Bus nach Calella (Spanien) gefahren. Am Sonntag, den 14. Februar 2016, ist der Bus gegen 21 Uhr von der Schule losgefahren. Am Montag ist der Bus nach 21 Stunden Fahrtzeit am späten Nachmittag endlich am Hotel in Calella angekommen. Dann wurden die Zimmer bezogen. Nach dem Abendessen ließen wir den Tag in Ruhe ausklingen.

 

Fahrten Spanien 2016Am Dienstag stand die erste Fahrt an, und zwar nach Barcelona (ca. 1 Stunde von Calella entfernt). Dort wurde eine Stadtführung durch Barcelona und durch die Kathedrale unternommen. Am Ende des Tages wurde die Sagrada Familia, die berühmteste Kirche in Barcelona, besichtigt.

 

Am Mittwochmorgen ging es erneut nach Barcelona, um eine Stadtrallye zu machen. Nach der Rallye gab es ein leckeres, spanisches Picknick mit selbst erstandenen spanischen Lebensmitteln am Hafen. Da Donnerstag der letzte Tag war, war nach der Besichtigung im Park Güell noch genug Zeit zum Shoppen in Barcelona.

 

Auch in Calella war ein toller Strand, wohin man abends je nach Lust und Laune gehen konnte. Das letzte leckere Frühstück im Hotel vor der langen Heimfahrt wurde von allen noch einmal genossen. Als alle gepackten Koffer im Bus verstaut waren, ging es gegen 9 Uhr auch schon zurück nach Deutschland. Am frühen Morgen des 20. Februar 2016 kamen alle Schülerinnen und Schüler fröhlich und gesund an der Schule an. Alles in allem war es ein sehr schöner Ausflug nach Spanien, an den man sich gern zurückerinnert.

 

(Text: Dana Waltemathe und Viola Schierolz)

 

-------------------------------

 

Klassenfahrt des 7. Jahrgangs (2015)

Der 7. Jahrgang führte vom 4. bis 8. Mai 2015 eine gemeinsame Klassenfahrt nach Schloss Dankern im Emsland durch. 130 Schülerinnen und Schüler konnten sich dabei mit elf Lehrkräften in den kleinen Heide-Ferienhäusern wohnlich einrichten und zugleich die abwechslungsreichen Angebote des Ferienparks nutzen. Eine breite Palette an Freizeitmöglichkeiten bot für jeden etwas: Wasserski, Kletteranlagen, Fußball, Volleyball, Minigolf, Autoscooter, Spaßbad, Riesenrutschen, Billard, Bullriding und vieles mehr luden uns ein, uns im Team auszutoben. Man konnte aber auch allein auf Entdeckungstour durch die ausgedehnte Anlage gehen. Fazit: Eine tolle Klassenfahrt!

 

Kontakt

Basbergstr. 112, 31787 Hameln

05151/2021391

igs@hameln.de