Niedersächsischer Landtag in Hannover (2022)

Exkursion Landtag 2022 1Äußerlich ein imposantes Gebäude im klassizistischen Baustil, innen ausnahmslos modern und schlicht – so zeigt sich uns der Niedersächsische Landtag, den wir von Mittwoch, den 21. September 2022, bis Freitag, den 23. September 2022, im Rahmen des Projektes "Landtag-Online" der "Landesinitiative n-21: Schulen in Niedersachsen online e. V." besuchen durften. Nach einer kurzen Führung haben wir direkt mit unserer Arbeit als Journalistinnen für die Online-Redaktion n-21 angefangen. Gleich zu Beginn stellte sich heraus, dass wir uns auf drei ereignisreiche, aber auch herausfordernde und stressige Tage einstellen können. Nicht nur die Tagesordnung der Plenartage wollte gelesen, sondern auch die Technik verstanden, die Interviews mit den Politikerinnen und Politikern geplant und durchgeführt sein.

 

Die letzten Plenartage vor der Landtagswahl im Oktober ließen kontroverse Diskussion erwarten, die aufgrund der anstehenden Wahl auch sehr emotional geführt wurden. Kritik, Rügen und Streitereien, verbunden mit einem respektvollen Umgang miteinander, konnten wir beobachten. Es ist schon etwas Besonderes, den Alltag von Politikerinnen und Politikern, ihren Umgang miteinander und das geordnete Chaos beobachten und in die Rolle von Journalistinnen für die Online-Redaktion n-21 schlüpfen zu können. Dadurch sind wir aus der Rolle der Beobachtenden in die aktive Position gekommen. Zu sehen, wie die ruhigen und "gesitteten" Statements entstehen, die in den Nachrichten gesendet werden, vermittelt einen neuen Eindruck der Arbeit von Journalistinnen und Journalisten. Tatsächlich ist viel Spontaneität im Umgang mit Politikerinnen und Politikern gefragt, weiß man doch nie so genau, wann man die Möglichkeit eines Interviews hat oder wem man zufällig im Flur begegnet.

 

In diesen drei Tagen hörten wir viele Debatten und Diskussionen. Unser Interesse galt vor allem den Themen rund um den Umweltschutz und die Energieversorgung sowie der Verbesserung des Kinderschutzes und dem Umgang mit Cyberkriminalität in der Polizeiausbildung. In unserem Redaktionsraum führten wir Interviews mit einigen Politikerinnen und Politikern, die sehr offen mit uns redeten und sich auch nach den Interviews für persönliche Fragen Zeit nahmen. So sprachen wir unter anderem mit dem Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD), mit der Fraktionsvorsitzenden der Bündnisgrünen, Frau Julia Willie Hamburg, und mit dem Fraktionsvorsitzenden der FDP, Herrn Dr. Stefan Birkner.

 

Exkursion Landtag 2022 2Besonders beeindruckend war der Besuch der Landtagspräsidentin Dr. Gabriele Andretta (SPD), die uns zu einem Interview in ihrem Büro empfing – dem schönsten Büro Niedersachsens, wie es heißt. Das Gespräch mit ihr hat uns sehr berührt, da es anders verlief als mit den anderen Abgeordneten. Gerade die überaus herzliche Beziehung zwischen ihr und Frau Joumaah, unserer begleitenden Projekt-Patin von der CDU, hat verdeutlicht, dass Politikerinnen und Politiker auch Menschen sind, die über Parteigrenzen hinaus eine Bindung haben können.

 

Nicht nur in unserem Redaktionsraum, sondern auch auf den Fluren haben sich viele Politikerinnen und Politiker mit uns unterhalten wie etwa der Innenminister Boris Pistorius (SPD). Aber auch das Zuhören im Plenarsaal ist ein nicht alltägliches Erlebnis. Abgesehen von der Intensität, mit der die Reden teilweise gehalten werden, ist es spannend, das Drumherum zu beobachten: die Zwischenrufe, die Nebenbeigespräche, das Stuhlgewippe, das Spielen mit dem Handy – ganz wie in der Schule.

 

Unser Projekt-Pate Christian Meyer (Bündnis 90/Die Grünen) sagte bei einer seiner Reden: "In der Tat ist es hart ...". Genauso würden wir die Arbeit des Journalismus beschreiben: Es ist eine harte Arbeit, welche aber sehr viel Spaß bereitet.

 

(Text: Antonie von A., Sophie B., Valerie J. und Meike K.)

 

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Hamelner Ausbildungsmesse in der Rattenfänger-Halle (2022)

Exkursion Ausbildungsmesse 2022Berufsorientierung wird an der IGS Hameln großgeschrieben. Dementsprechend ließen sich die Klasse 9d und der gesamte 10. Jahrgang am 16. September 2022 nicht die Chance entgehen, an der Hamelner Ausbildungsmesse 2022 in der Rattenfänger-Halle teilzunehmen. Dort hatten verschiedenste Unternehmen (z.B. Lenze, Aldi, Volvo), Organisationen (z.B. DRK) und Institutionen (z.B. Finanzamt, Justiz, Bundeswehr) ihre Stände aufgebaut, um sich selbst und die bei ihnen angebotenen Ausbildungsberufe vorzustellen. Dabei wurden auch "unlautere" Mittel eingesetzt: Einige Firmen verschenkten en masse Kugelschreiber, Brezeln und Energydrinks, um die Schülerinnen und Schüler an ihre Stände zu locken. Die Bundeswehr ließ sogar einen Hubschrauber einfliegen, um auf sich aufmerksam zu machen. Alles fand freilich mit dem Ziel statt, die Kontaktaufnahme des jungen Publikums zu potentiellen Arbeitgebern zu erleichtern. Sobald das Eis gebrochen war, standen die Betriebe bereit, den interessierten Schülerinnen und Schülern umfassend Auskunft zu geben. Wer sich darauf einließ, hat hoffentlich einen weiteren Schritt gemacht hin zu seinem Traumberuf gemäß Konfuzius' Weisheit: "Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten."

 

(Text und Foto: Marco H. Winzer)

 

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Ideenexpo in Hannover (2022)

In der Projektwoche vor den Sommerferien besuchten die Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs die Ideenexpo in Hannover. Nach der Anreise mit dem Bus ging es auf das Expo-Gelände. Hier stellten Betriebe und Hochschulen aus ganz Deutschland ihre Gewerke und Studiengänge vor und versuchten den Nachwuchs für sich zu gewinnen. Dafür wurden keine Kosten und Mühen gescheut. So stand unter anderem ein Kran zur Dachdeckersimulation bereit und Stahl wurde erhitzt und bearbeitet. Außerdem wurde mit Wischmob-Hockey und Highspeed-Gaming-PCs versucht, die Jugendlichen für unterschiedliche Berufe zu begeistern. Manche Schülerinnen und Schüler knüpften bereits erste Kontakte in die Berufswelt. Zitat einer Schülerin: "Ich habe schon sechs Angebote von Hochschulen und sieben Ausbildungsangebote! Jetzt muss ich nur noch die Schule schaffen!" Nebenbei wurde der ein oder andere Lehrer noch auf den neuesten Stand in der Influencer-Welt gebracht. Die Ideenexpo war mithin ein voller Erfolg!

 

Exkursion Ideenexpo2022

 

(Text und Fotos: Sascha Ranke)

 

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Senior-Schläger-Haus in Hameln (2022)

Exkursion Schlager 1Das Thema dieses Semesters im Politik–Wirtschaft-Grundkurs lautet "Soziale Marktwirtschaft zwischen Anspruch und Wirklichkeit". Hierbei kam unter anderem die Frage auf, wie man durch das soziale Netz fallen könne (im "worst case" etwa obdachlos werde), da es doch für nahezu jede Notlage ein Amt oder doch wenigstens einen ehrenamtlichen Hilfsverein gebe. Solche Fragestellungen lassen sich nicht mithilfe eines Schulbuchs klären. Vielmehr muss man mit Praktikern vor Ort sprechen. Dementsprechend begab sich der PoWi-Kurs am 30. Juni 2022 im "Senior Schläger Haus" auf Spurensuche. Hierbei handelt es sich nicht etwa um eine Seniorenresidenz, sondern um eine Institution, die Menschen, die wohnungslos, obdachlos oder von Wohnungsnot bedroht sind, Hilfe gewährt. Sie befindet sich in Hameln direkt gegenüber der Rattenfängerhalle. Als ambulante Einrichtung bietet sie alles unter einem Dach an: Tagestreff (Erdgeschoss), Beratungsstelle (1. Etage), Übernachtungsmöglichkeit (2. Etage).

 

Der Tagestreff möchte vor allem Struktur durch den Tag bieten. Er wird von 20 bis 30 Menschen täglich genutzt. Es besteht beispielsweise die Möglichkeit zum Frühstück, zur Körperpflege, zum Wäschewaschen, zur Mediennutzung (Zeitung, Telefon, Internet). In der Beratungsstelle steht dagegen der Beziehungsaufbau im Vordergrund. Es gilt der Grundsatz der Freiwilligkeit. Niemand wird gezwungen, Unterstützungsangebote (z.B. gemeinsame Wohnungssuche, Hilfe beim Umgang mit Ämtern, Schuldnerberatung) in Anspruch zu nehmen. Darüber hinaus kann man sich hier ärztlich behandeln lassen. Die Übernachtungsstelle bietet schließlich ein Dach über dem Kopf für sog. Durchreisende. Dies sind Menschen ohne festen Wohnsitz, die ortsfremd sind, also nicht aus der Region Hameln-Pyrmont stammen. Wer in der 2. Etage übernachten will, hat sich freilich an die Regeln des Hauses zu halten: Keine verbalen Bedrohungen, keine Gewalt, keine Waffen, kein Alkohol, keine Drogen!

 

Wie aber steht es um unsere Ausgangsfrage: Warum fallen Menschen durch das soziale Netz? Frau Altheide und Frau Clemens-Wolf, die uns kompetent durch die Einrichtung führten und jede unserer Fragen ausführlich beantworten konnten, gaben zu Protokoll: Ein Teil nimmt keine Hilfe an aus Scham. Ein weiterer Teil hat schlechte Erfahrungen gemacht, mit Ämtern wie auch mit manchem Hilfsverein. Diese Menschen ertrügen keine weiteren Demütigungen. Wieder andere wollen schlicht keine Hilfe in Anspruch nehmen, wenngleich dies eher selten der Fall sei.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Frau Altheide und Frau Clemens-Wolf für die Rundführung durch das Senior-Schläger-Haus und für den überaus informativen Einblick in die Situation, der obdachlose Menschen alltäglich ausgesetzt sind!

 

(Text und Foto: Marco H. Winzer)

 

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Cinéfête in Hannover (2022)

Am 9. Juni 2022 konnten die Schülerinnen und Schüler der Französisch-Kurse aus den Jahrgängen 7, 8 und 9 endlich wieder mal etwas Besonderes erleben: Gemeinsam fuhren wir mit dem Zug nach Hannover und nahmen an der Cinéfête teil, einem französischen Jugendfilmfestival, das jedes Jahr in rund 120 deutschen Kinos auf Tournée geht. Dort schauten wir uns mit Französisch-Kursen aus anderen Schulen den Film "Yao" im Kino am Raschplatz an. In dieser Tragikomödie aus dem Jahr 2018 geht es um einen 13-jährigen Jungen aus einem kleinen Dorf im Senegal, der 387 Kilometer reist, um seinen Helden Seydou Tall zu treffen. In dem Film spielt unter anderem Omar Sy, der Star aus "Ziemlich beste Freunde", mit. Es war interessant, mehr über die afrikanische Kultur zu erfahren und einen ganzen Film auf Französisch zu sehen. Popcorn und Getränke durften natürlich auch nicht fehlen. Insgesamt hat uns das gemeinsame Erlebnis als Französisch-Gruppe viel Spaß bereitet.

 

Exkursion Cinefete

 

(Text und Fotos: Marilen Paßlick und Simone Follestad)

 

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Dialog im Dunkeln in Hamburg (2022)

Exkursion DialoghausSehen, Hören, Riechen, Schmecken, Tasten – das sind die klassischen Sinne des Menschen. Mit ihnen nehmen wir die Welt wahr. Was ist aber, wenn einer dieser Sinne ausfällt? Mit dieser Situation wurden die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10e am 8. Juni 2022 auf einer Exkursion nach Hamburg konfrontiert. Sie besuchten das Dialoghaus in der Hamburger Speicherstadt ("Dialog im Dunkeln"). Dort absolvierten sie einen halbstündigen Parcours in völliger Dunkelheit: Sehen war unmöglich. Man musste also alle anderen Sinne einsetzen, insbesondere Hör- und Tastsinn, um Raum für Raum zu erkunden. Die Schülerinnen und Schüler wurden dabei aber nicht völlig alleingelassen. Ihnen wurde ein blinder Guide an die Seite gestellt, der ihnen den Weg durch das Labyrinth mithilfe seiner Ansagen wies.

 

Zu Beginn galt es, verschiedene Untergründe abzuschreiten: einen glatten, einen unebenen, einen steinigen sowie einen wackeligen Boden. In einem weiteren Raum konnte man verschiedenste Haushaltsgegenstände entdecken, etwa ein Sofa oder einen Mülleimer. Am Ende des Rundgangs befand sich eine Bar. Hier konnte man Süßigkeiten für 50 Cent oder 1 € erwerben. Die Kunst war nun, die richtige Münze in der Geldbörse zu finden. Dies geht: Schau dir diese Münzen mal genauer an! Korrektur: Ertaste diese Münzen mal genauer! Und, was stellst du fest?

 

Gefährlich wurde es beim Rundgang immer dann, wenn man plötzlich ins Leere trat, weil der Boden, den man gerade beschritt, auf gleicher Höhe nicht mehr vorhanden war, sondern abfiel – ein Umstand, dem blinde Menschen alltäglich ausgesetzt sind (z.B. Bordstein, Treppe). Man erschrak jedes Mal und fühlte sich regelrecht hilflos. Es war schlicht die Angst, hinzufallen oder gar abzustürzen (Klippe!). Warum Barrierefreiheit (so der Fachbegriff) so wichtig ist, wurde uns hier anschaulich vermittelt.

 

Weltweit sind etwa 40 Millionen Menschen blind. Blind ist, wer visuell gänzlich nichts wahrnimmt bzw. wer auf dem besseren Auge auch mit Brille höchstens zwei Prozent sieht (verglichen mit einem Menschen mit normaler Sehkraft). Nicht alle Menschen, die nach dieser Definition blind sind, sehen also wirklich gar nichts. Manche können zumindest Schemen oder Farben wahrnehmen. Wichtig: Geburtsblinde Menschen leben nicht im absoluten Dunkel! Denn sie "sehen" weder hell noch dunkel, weder schwarz noch weiß noch grau. Dunkelheit als absolut schwarz wahrzunehmen, sind nur Menschen mit gesunden Augen in der Lage. Geburtsblinde Menschen sehen schlicht nichts. Nicht mehr, nicht weniger. Sie sind also Menschen wie du und ich. Oder mit den Worten von Pia R.: "Ich wünsche mir, dass die Sehenden Blinde nicht behandeln wie rohe Eier. Ich bin ein ganz normaler Mensch. Ich sehe nur nichts."

 

(Text und Foto: Marco H. Winzer)

 

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Landwirtschaftsbetrieb Brandes in Flegessen (2022)

Exkursion Brandes 1Am 18. Mai 2022 haben die beiden Erdkundekurse des 12. Jahrgangs den landwirtschaftlichen Betrieb der Familie Brandes in Flegessen besucht. Nach der Ankunft lernten wir Herrn Bandes kennen, welcher uns die verschiedenen Zweige seines Betriebes aufzeigte. Neben Ackerbau gibt es nämlich auch viele andere Bereiche, die bewirtschaftet werden. So wird dort Viehzucht betrieben, welche durch die Erträge von den Feldern versorgt wird. Eine Biogasanlage gehört ebenfalls zum Betrieb. In dieser wird die durch die Viehzucht entstandene Gülle zusammen mit von den Feldern geerntete Maissilage (fein zerkleinerte Maispflanze) in Energie umgewandelt. Die aus diesem Prozess entstandenen Reste werden als organischer Dünger für die Felder benutzt. Alle diese Bereiche wirken in einem Kreislauf, welcher sich gegenseitig unterstützt und versorgt.

 

Nach der Erklärung dieser verschiedenen landwirtschaftlichen Bereiche fuhren wir zu den Feldern. Dort konnten wir praxisnah erfahren, welche verschiedenen Pflanzen und Bodentypen es gibt. Auch die häufigen Probleme bei Anbau und Ernte wurden uns erläutert. Beispielsweise werden die Kartoffeln in einer aufgehäuften Spur vergraben, damit sie kein Licht abbekommen. Weiterer Vorteil der Aufhäufung ist, dass die Erde mehr Feuchtigkeit speichern kann. Danach sahen wir uns ein Rapsfeld an. Die Rapspflanzen werden nach der Ernte zu Rapsöl verarbeitet. Zusätzlich wird dieses Feld in Kooperation mit dem heimischen Imker als Standort für die Bienenstöcke genutzt. Die Rapspflanzen schützen nebenbei auch den Boden, da sie die Sonne abschirmen und somit den Boden vor dem Austrocknen bewahren. Herr Brandes nannte ein weiteres Problem, welches bei Rapsfeldern besteht: Fällt nämlich die Blüte ab und landet auf einem abstehenden Zweig der Pflanze, bietet dies einem schädlichen Pilz optimalen Nährboden. Die Pflanze erkrankt an Weißstängligkeit und kann absterben. Die Ernte – auf die Größe eines Feldes gerechnet – könnte dadurch bis zu 30 Prozent verringert werden.

 

Exkursion Brandes 2Am Ende schauten wir uns die Biogasanlage an. Diese besteht aus drei großen Behältern, dem Vorgärer, dem Nachgärer und dem Endlager. In den Vorgärer werden Gülle, Hühnerkot und Maissilage gefüllt. Die beim Gären entstehenden Gase werden im einem Blockheizkraftwerk zu Energie und Wärme umgewandelt. Die Energie wird an den örtlichen Strombetreiber verkauft und versorgt Teile von Flegessen. Mit der entstehenden Wärme wird der Schweinestall beheizt und Holz getrocknet. Die am Ende der Gärung entstehende Substanz kann als biologischer Dünger auf das Feld aufgetragen werden.

 

Fazit: Durch diese Exkursion haben wir einen vielfältigen Einblick in den Alltag eines Landwirtes bekommen und wissen nun, wie wichtig die Arbeit unserer Landwirte für uns alle ist. Unser Dank gilt der Familie Brandes!

 

(Text: Constantin Volker; Fotos: Marcel Dietz)

 

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Dinosaurier-Park Münchehagen (2022)

Exkursion Dino ParkJohann Amos Comenius, ein gelehrter Pädagoge des 16. Jahrhunderts, sagte einmal: "Die Menschen müssen so viel wie möglich ihre Weisheit nicht aus Büchern schöpfen, sondern aus Himmel und Erde, aus Eichen und Buchen, d.h. sie müssen die Dinge selbst kennen und erforschen und nicht nur fremde Beobachtungen und Zeugnisse darüber." Dementsprechend machten sich alle NaWi-Kurse des 10. Jahrgangs am Donnerstag, den 31. März 2022, auf den Weg, um Evolution, das aktuelle Thema des 10. Jahrgangs, nicht nur aus dem NaWi-Buch zu erlernen, sondern live im Dinosaurier-Park Münchehagen zu erleben. Bei diesem Freilichtmuseum handelt es sich um Deutschlands größten wissenschaftlichen Erlebnis- und Themenpark. Hier kann man nicht nur den Tyrannosaurus rex (T-rex) in Originalgröße in Augenschein nehmen, sondern zahlreiche Dinos von der Trias bis zur Kreide, Pflanzen- wie Fleischfresser, Landsaurier genauso wie Fisch- und Flugsaurier. Highlight des Tages war definitiv das Suchen nach gut erhaltenen Fossilien in Sedimentgesteinsplatten mit Hammer und Meißel. Alle Schülerinnen und Schüler konnten hier ihr Glück versuchen. Die meisten fanden aber entweder gar nichts oder nur versteinerten Schlamm oder Kot, einige wenige dagegen tatsächlich Reste fossiler Organismen. Diese wurden mit allerlei Hilfsmitteln vorsichtig präpariert. Anschließend durfte man tatsächlich seinen Sensationsfund einpacken und mitnehmen. Also nicht wundern, wenn euch demnächst ein Zehntklässler stolz seine Trophäe zeigt ...

 

(Text und Foto: Marco H. Winzer)

 

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Bad Pyrmont (2022)

Am 8. Februar 2022 haben wir, die 7e, mit Frau Stefanidou und Frau Paßlick einen Ausflug nach Bad Pyrmont gemacht. Wir sind mit dem Zug angereist. Als erstes haben wir die Dunsthöhle besucht. Dort haben wir gelernt, dass man beim Einatmen von Kohlenstoffdioxid (CO2) nach drei Atemzügen ohnmächtig wird und bereits nach 10 bis 15 Minuten sterben kann. Auch die Experimente mit Seifenblasen und die Sauerstoffprobe mit einer Kerze waren sehr spannend. Anschließend haben wir die Innenstadt erkundet und waren gemeinsam essen. Fazit: Das war ein schöner Tag!

Exkursion Bad Pyrmont

 

(Text: Marilen Paßlick)

 

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Radio Aktiv in Hameln (2021)

Exkursion RadioAktivIm WPK GSL (Jg. 8) behandeln wir dieses Schulhalbjahr das Thema Medien. Um diesen Lerninhalt nicht nur theoretisch zu erarbeiten, waren wir am 22. November 2021 zu Besuch bei Radio Aktiv in der Deisterallee. Aufgrund der hohen Corona-Zahlen wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe wurde von Herrn Klimasch, dem Geschäftsführer von Radio Aktiv, durch die Räumlichkeiten geführt. Die andere Gruppe wurde von Herrn Winzer draußen beaufsichtigt. Dann wurde gewechselt.

 

Herr Klimasch zeigte uns die verschiedenen Räume bei Radio Aktiv, unter anderem die Nachrichtenredaktion und das Aufnahmestudio, aus dem gerade live gesendet wurde. Dabei teilte er uns mit, was die Aufgaben der einzelnen angetroffenen Personen sind. Hierbei erfuhren wir auch, dass allein die Technik des Aufnahmestudios 37.000 € kostete.

 

Radio Aktiv ist – wer es noch nicht weiß – ein Bürgerradio. Das heißt: Es wird von Menschen aus dem Weserbergland für Menschen des Weserberglandes gemacht. Radio Aktiv sendet 24 Stunden am Tag, also rund um die Uhr. Sendeinhalte sind lokale Nachrichten und Themen sowie Musik und Unterhaltung. Ihr findet den Sender, wenn ihr in Hameln wohnt, auf der Frequenz 99,3 MHz.

 

Wir bedanken uns sehr herzlich für diesen interessanten Einblick bei Herrn Klimasch und beim Radio-Aktiv-Team!

 

(Text: Nisa Celik; Foto: Marco H. Winzer)

 

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Gedenkstätte Bergen-Belsen (2021)

Im Rahmen der Projektwoche nach den Herbstferien unternahm der 10. Jahrgang eine Fahrt nach Bergen-Belsen, um das Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers (KZ) zu besichtigen. Die Klassen wurden dazu in fünf Gruppen aufgeteilt, denen jeweils ein Guide der Gedenkstätte Bergen-Belsen zugeordnet wurde. Jede Gruppe hat sich sodann verschiedene Stationen auf dem Gelände angeschaut, unter anderem ein großes Modell, auf dem das ehemalige Lager dargestellt war, Reste von ehemaligen Gebäuden (z.B. Latrine) sowie den Gedenkstein von Margot und Anne Frank, die im März 1945 im KZ Bergen-Belsen infolge von Entkräftung und Typhus gestorben waren. Einigen Gruppen wurden zudem verschreckende Original-Filmaufnahmen aus der Zeit der Befreiung des KZ Bergen-Belsen gezeigt. Anschließend hatten die Zehntklässler noch Zeit, sich in einer großen Ausstellung nach verschiedenen Steckbriefen und Lebensläufen von ehemaligen Häftlingen zu erkundigen. Auch Fundstücke, die bei Grabungsarbeiten auf dem Gelände des KZ gefunden worden waren, konnten hier in Augenschein genommen werden.

 

Exkursion Bergen Belsen 2021

 

(Text: Sherin Said und Annika Schärer; Fotos: Marco H. Winzer)

 

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Phaeno in Wolfsburg (2021)

In der Projektwoche nach den Herbstferien hat sich der 6. Jahrgang mit dem Thema "Fantastisches Lesen" beschäftigt. Am Mittwoch, den 3. November 2021, haben vier Klassen des 6. Jahrgangs jedoch einen Ausflug in die fantastische Welt der Experimente unternommen. Dazu sind wir nach Wolfsburg in das "Phaeno" gefahren. Dabei handelt es sich um ein sog. Science Center. Nach einer entspannten Busfahrt haben wir erst mal ein Picknick vor dem Phaeno-Gebäude gemacht. Ein Mitarbeiter des Phaeno erklärte uns die Regeln. In Dreier-Gruppen ging es dann ran ans Experimentieren, Staunen und Erkunden! Von Haaren, die zu Berge standen, und einem Tunnel, der sich drehte und auch wieder nicht, haben wir so einiges auf eigene Faust erkundet. Es war ein toller Tag!

 

Exkursion Phaeno

 

(Text: Ilayda Akpinar; Fotos: Anna Lena Wagner) 

 

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Tafel Hameln e. V. (2021)

Exkursion Tafel 2021 1Jedes Jahr landen in Deutschland 18 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Viele davon haben lediglich ihr Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten oder sind wegen reiner Schönheitsmängel nicht mehr in den Supermärkten verkäuflich. Wir sind anspruchsvolle Kunden.

 

Doch unter uns gibt es Menschen, die sich aufgrund ihrer finanziell angespannten Situation freuen, zusätzlich zu ihrer vom Staat finanzierten Grundversorgung (z.B. "Hartz IV", Grundsicherung im Alter) etwas zu Essen zu bekommen. Pro Tag kommen etwa 60 bis 70 von ihnen zur Hamelner Tafel und werden gegen einen kleinen Obolus mit Lebensmitteln versorgt, die ca. 50 Zulieferer aus der Umgebung (z.B. Supermärkte, Bäcker) gespendet haben (Idee "Lebensmittel retten – Menschen helfen"). Damit versorgt die Tafel in Hameln schätzungsweise an die 4.000 Menschen, wenn man bedenkt, dass an den Einzelpersonen ganze Familien hängen. Auf diese Weise kann ein kleiner Teil der sonst weggeworfenen Lebensmittel noch zu dem Zweck verwendet werden, zu dem er eigentlich dienlich ist: zum Verspeisen und nicht als Tierfutter oder Material für die Müllverbrennungsanlage.

 

Exkursion Tafel 2021 2Bis es so weit ist, steht allerdings noch Einiges an Arbeit an. Wir, der PoWi-Grundkurs des 12. Jahrgangs, durften am 21. Juni 2021 im Rahmen unseres Semesterthemas "Soziale Marktwirtschaft zwischen Anspruch und Wirklichkeit" unter Leitung eines Mitglieds des Vorstands der Hamelner Tafel, Herrn Wagner, einen kleinen Einblick in die Arbeit der über 60.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Tafeln in Deutschland erhalten. Nachdem die Waren aus verschiedensten Supermärkten in der Umgebung zusammengetragen wurden, werden sie begutachtet. Ungenießbares wird aussortiert. Sodann werden Kundenkisten zusammengestellt, welche an vier Tagen der Woche an die Kundschaft der Hamelner Tafel ausgegeben werden. Bezahlt werden für diese Arbeit die wenigsten. Die meisten arbeiten ehrenamtlich. Trotzdem fallen pro Jahr etwa 70.000 € an Ausgaben an, welche hauptsächlich durch Spenden gedeckt werden müssen.

 

Wer für die Tafel arbeitet, tut dies, weil er überzeugt ist von der Idee "Lebensmittel retten – Menschen helfen". Die Dankbarkeit der Kundschaft ist, was die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter motiviert, auch in Zeiten von Corona durchzuhalten und trotz der widrigen Umstände ihre Arbeit mit einem ausgearbeiteten Hygienekonzept weiterzuführen. Vielen Dank an alle Menschen, die sich nicht schulterzuckend zurücklehnen, sondern praktisch mit anpacken!

 

(Text: Lea Loseries)

 

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Schach in der Stadtgalerie (2020)

Exkursion SchachWie viele Felder hat ein Schachbrett?
Wie sieht ein Läufer aus?
Welche Funktion hat der König?
Und wie bewegt sich denn ein Springer?

 

Vor solchen Fragen standen wir, die Mitglieder der AG Schulgarten und der AG Kunterbunt, als wir in der Stadtgalerie den Schachgroßmeister Sebastian Siebrecht trafen und von ihm gut gelaunt in das königliche Spiel eingeführt wurden. Nachdem wir mittels kleiner Geschichten alle Figuren kennengelernt hatten, wurde zunächst nur mit den Bauern gespielt. Ziel war es, als erster einen Bauern auf die andere Seite zu bringen, während der Gegner das verhindern wollte. Allmählich kamen immer mehr Figuren und Variationen hinzu, bis zum Schluss tatsächlich eine ganze "Ritterburg" entstand und eine komplette Partie Schach gespielt werden konnte. Sebastian Siebrecht spielte sogar gegen vier von uns gleichzeitig!

 

Sich zu konzentrieren, Geduld aufzubringen und zu kombinieren, hat hier richtig viel Spaß gemacht und die Zeit verging wie im Fluge. Am Ende waren wir uns alle einig: Schach ist wirklich ein faszinierendes Spiel. Ein großes Dankeschön an Sebastian Siebrecht und sein Team!

 

(Text: Regina Hölscher)

 

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Haus der Religionen & Tibet-Zentrum (2020)

In unserer multikulturellen Gesellschaft ist klar: Es gibt verschiedene Religionen. Jeder hat zwar zu der ein oder anderen Religion ein Bild vor Augen. Doch was ist eigentlich die Bahai-Religion? Um über diese und andere Religionen mehr in Erfahrung zu bringen, haben der 13er Religionskurs von Frau Quast sowie einige Freiwillige des Werte-und-Normen-Kurses am Donnerstag, den 6. Februar 2020, einen informativen Tag in Hannover verbracht.

 

Exkursion Religionen 1Unser erstes Ziel war das Haus der Religionen: ein neutraler Raum, der keiner Weltreligion allein gehört. Dort stand die Erkundung von sechs verschiedenen Religionsgemeinschaften im Zentrum. Im "Haus der Religionen" werden die Weltreligionen so vorgestellt, wie sie im 21. Jahrhundert gelebt werden. Während wir in Kleingruppen die Religionen erarbeitet und vorgestellt haben, wurden wir von einer Religionspädagogin begleitet, die uns viele unserer Fragen beantwortete und uns motivierte, mal genauer über eine vielleicht noch fremde Religion nachzudenken. Das Haus steht dafür ein, das Friedenspotential der Religionen und Weltanschauungen zum Vorteil der Gesellschaft zu entfalten.

 

Nach diesem komprimierten, aber aufschlussreichen Überblick ging es weiter zum Tibet-Zentrum. Als wir in der Straße ankamen, fiel uns auf, dass schräg gegenüber des Tibet-Zentrums die Scientologen ihren Sitz haben. Daneben haben auch Bündnis 90/Die Grünen sowie die SPD und auch Drobs einen Standort. Mithin eine vielfältige Ansammlung in einer Straße!

 

Exkursion Religionen 2Schon im Flur des Tibet-Zentrums hingen bunte Tücher. Die Räumlichkeiten hatten zwar etwas Fremdes, aber auch Heimliches und Gemütliches an sich. Wir wurden mit einem leckeren vegetarischen Mittagessen empfangen und haben mit einer Nonne zusammen gegessen, die uns nach einer kleinen Einführung in das Zentrum die Geschichte von Buddha und dem Buddhismus erzählte. Zudem gab es ein kleines Atelier, in dem eine Frau Bilder und kleine Plastiken von buddhistischen Göttern kreierte. Nach einer geführten Meditation war der spannende und aufschlussreiche Tag vorbei und jeder ging seines Weges.

 

Übrigens: Die Nonne hat uns – gerade weil wir Schüler sind – die Meditation ans Herz gelegt, da man mit ihrer Hilfe seine Konzentration und Aufnahmefähigkeit steigern kann. Also bei Schulstress oder beim Lernen für Klassenarbeiten und Klausuren einfach mal durchatmen und eine kleine Meditation in Betracht ziehen ...

 

(Text: Leocardia Kalmbach)

 

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Gedenkstätte Bergen-Belsen (2019)

Exkursion Bergen Belsen 2019 1Am Dienstag, dem 1. Oktober 2019, besuchte der gesamte 10. Jahrgang der IGS Hameln die Gedenkstätte Bergen-Belsen (nördlich von Celle gelegen). Wochen zuvor hat die Klasse 10c am sog. Namensziegel-Projekt, das in Kooperation mit dem Volksbund Kriegsgräberfürsorge e.V. stattfand, teilgenommen. Dabei wurden in der Schule Tontafeln hergestellt, um russischen Kriegsgefangenen, die anonym in Massengräbern verscharrt wurden, ihren Namen zurückzugeben. Als erstes haben wir den Ton geschnitten, so dass jede/r aus unserer Klasse eine eigene Tafel herstellen konnte. Dann musste jede/r den Ton in die richtige Form bringen. Dazu haben wir ein Nudelholz verwendet. Schließlich – als die Tontafeln fertig waren – haben wir noch die Namen und Daten der russischen Kriegsgefangenen, die im Konzentrationslager (KZ) gestorben sind, auf die Tontafeln geschrieben. Die Namen und Daten konnten wir über alte Dokumente des KZ Bergen-Belsen herausfinden.

 

Als wir in Bergen-Belsen bei regnerischem Wetter ankamen, haben wir uns zunächst die Gedenkstätte, welche auch gleichzeitig ein jüdischer Friedhof ist, angeschaut und einiges über den damaligen Ablauf im KZ erfahren. Wir konnten sogar den Gedenkstein von Margot und Anne Frank sehen. Außerdem bekamen wir im Dokumentationszentrum anhand von Fotos und Interviews von ehemaligen Insassen einen Einblick in das grausame Geschehen in Bergen-Belsen.

 

Exkursion Bergen Belsen 2019 2Anschließend fuhren wir zum Soldatenfriedhof der russischen Kriegsgefangen, welcher nicht weit von der Gedenkstätte Bergen-Belsen entfernt liegt. Dort wurden wir von einem ehrenamtlich engagierten Guide, nämlich Frau von Meding, herumgeführt. Zum Abschluss legten wir unsere Tontafeln bei einer Zeremonie nieder und gedachten still der toten russischen Soldaten.

 

(Text: Philip Böhm, Max-Anton Daume, Laura Klemm und Adanna Onuorah)

 

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Sprengel-Museum in Hannover (2018)

Exkursion Sprengel Museum 1Nachklänge zum Projekttag "Kunst und Musik im Nationalsozialismus": Am Mittwoch machte sich der Deutsch-E-Kurs von Herrn Horlitz auf nach Hannover ins Sprengel-Museum, um die Werke der behandelten Künstler live und in Farbe kennenzulernen. Hier befindet sich eine der bedeutendsten Kunstsammlungen Deutschlands.

 

Abstraktion, schreiende Farben, neue Blicke auf die Welt – unsere Museumspädagoginnen Celine und Theresia öffneten uns die Augen dafür, mit welchen Techniken Künstler im frühen 20. Jahrhundert experimentierten und welche neuen Möglichkeiten künstlerischen Schaffens sich daraus ergaben. Dass Individualität, freier Ausdruck oder auch die Darstellungen von Albtraum, Leid und Schrecken den Nazis nicht in den Kram passten, wurde einmal mehr deutlich. Künstler wurden ermordet, ins Exil getrieben oder anderweitig mundtot gemacht.

 

Exkursion Sprengel Museum 2Wir liefen auf den Spuren großer Künstler wie Pablo Picasso, Otto Dix, Emil Nolde und Max Ernst, skizzierten und stellten unseren Mitschülern die Werke in einer Art kunstgeschichtlichen Science Slam vor. Da hängt sie einfach, die große Kunst – dass man für die "Trois femmes" von Picasso schlappe 60 Millionen Euro hinblättern müsste, fand der eine oder andere doch ziemlich beeindruckend. Wir machten es uns auf dem Boden bequem, skizzierten, überlegten und schauten sehr genau hin. Nach unserer Rallye hatten wir Zeit, uns selbst ein wenig künstlerisch auszutoben, und experimentierten in der Werkstatt des Sprengel-Museums mit den Inspirationen, die wir aus der Ausstellung mitgenommen hatten. Wüste Farben, spontaner Ausdruck, wildes Gepinsel.

 

Abschließend besuchten wir noch die Sonderausstellung der Wiener Künstlerin Florentina Pakosta, deren vielfältiges Werk – riesige, meisterhafte Portraits, Farbkompositionen und hinreißend komisch-absurde Drucke – bei uns ebenso vielfältige Reaktionen zwischen Lachen, Staunen und Erschütterung hervorrief.

 

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Liederfest "Klasse! Wir singen!" in Hannover (2018)

Exkursion LiederfestAm Sonntag, den 22. April 2018, war es endlich so weit! Um 8:15 Uhr trafen sich die Schülerinnen und Schüler des fünften Jahrganges, um mit ihren Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern nach Hannover zum Liederfest "Klasse! Wir singen!" zu fahren. Bei herrlichem Sonnenschein und voller Vorfreude auf die bevorstehenden Ereignisse startete der Jahrgang mit einheitlich weißen T-Shirts gekleidet in den Tag. Mit einem Lied auf den Lippen verging die Busfahrt nach Hannover wie im Flug.

 

Unter der Leitung von Herrn Münden sangen 4.500 Schülerinnen und Schüler aus der Region Hannover in der TUI-Arena Lieder, die sie im Musikunterricht einstudiert hatten. Das Portfolio reichte von über 700 Jahre alten Volksliedern bis zu zeitgenössischen Songs, die die Schülerinnen und Schüler gemeinsam vortrugen. Neben dieser bunten Liedervielfalt sorgten die einstudierten Choreographien für ein abwechslungsreiches und stimmungsvolles Programm, welches nicht nur die Schülerinnen und Schüler, sondern auch die zahlreich angereisten Eltern begeisterte. Bei vielen hinterließ nicht nur das gemeinsame Singen, sondern auch die engagierte Band einen nachhaltigen Eindruck, so dass die eineinhalbstündige Veranstaltung sehr kurzweilig für alle Beteiligten verlief. Mit all diesen Eindrücken im Herzen ging es auf die Rückfahrt nach Hameln.

 

Ein ganz besonderer Dank für diesen erlebnisreichen Tag gilt unserer Musiklehrerin Frau Knuth. Sie studierte nicht nur über mehrere Wochen die Lieder und Choreographien mit den Klassen des 5. Jahrgangs ein, sondern organisierte auch die Tagesfahrt nach Hannover. Ohne ihr Engagement wäre ein so beeindruckender Tag für alle Beteiligten nicht möglich gewesen. Nochmals vielen Dank!

 

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