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"Wir schreiben eure Namen"

4F62DC7F 91D0 46F9 A002 D4481E77E4BFIm Rahmen der Projektwoche an der IGS Hameln beschäftigten sich einige Schülerinnen und Schüler mit dem Projekt "Wir schreiben eure Namen". Hierbei setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit der Geschichte des ehemaligen Konzentrationslagers Bergen-Belsen auseinander und fertigten mit selbst hergestellten Holzformen Tonziegel an. Diese Tontafeln wurden mit den Namen sowie Geburts- und Sterbedatum der ehemaligen sowjetischen Kriegsgefangenen versehen. Die Schülerinnen und Schüler erhielten in dieser Woche ebenfalls einen Vortrag von Herrn Tözen, Bildungsreferent vom Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. Mit den Ziegeln sollen diesen Menschen ihre Namen zurückgegeben werden.

"Etwa 1 km von der Gedenkstätte Bergen-Belsen entfernt liegt der Kriegsgefangenen-Friedhof Hörsten, die letzte Ruhestätte für etwa 20.000 sowjetische Kriegsgefangene. Nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 wurden viele Tausende Rotarmisten als Kriegsgefangene nach Deutschland gebracht und in sog. Russenlagern eingesperrt. Unter verheerenden Bedingungen starben allein im Lager Bergen-Belsen im Winter 1941/42 ca. 14.000 Gefangene. Sie wurden auf einem in der Nähe des Lagers eingerichteten Friedhof in Massengräbern verscharrt und noch im Tode jeder Menschenwürde beraubt, ohne Kennzeichnung der Grablage, ohne Nennung ihrer Namen. Als 'unbekannte Tote' galten sie noch bis nach 1990. Erst mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion trat eine Änderung ein. Man fand in der Nähe von Moskau in einem Archiv die Karteikarten von allen sowjetischen Kriegsgefangenen." (www.ag-bergen-belsen.de/namen.html)

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