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Schule

Aktuell

Zu gefährlich zum Ausstellen

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Eine kleine Nachlese aus der letzten Projektwoche (Projekt "Politisches Plakat") anlässlich von "Fridays for Future": Kurz vor der Schließung des Hauses Mileva konnte man hier knallbunte Plakate mit aktuellen Aussagen bewundern.

Die Vorgabe

Ein Problem, das uns wichtig ist, mit einem kurzen Text kombiniert überzeugend graphisch zuspitzen. Engagierte, politische Kunst.

Die Vorgehensweise

Zunächst schulten wir unser Auge an den Klassikern von Klaus Staeck, Banksy, John Heartfield und George Grosz. Dann legten wir selbst los - in unterschiedlichen Gestaltungstechniken experimentell eingesetzt - Graffiti, Stencil Art, Acrylmalerei, großformatige Buntstiftzeichnungen, Assemblage, Collage, Mixed Media ... Den meisten lag der ökologische Zustand der Welt am Herzen. Die Aufheizung der Atmosphäre, die Müllberge, die Plastikmassen im Ozean. Auch Rechtsradikalismus und Denkfaulheit fanden Niederschlag.

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"Fridays for Future"

Am vergan5c8fddc5be0b5 collagegenen Freitag gab es eine Demonstration für den Klimaschutz. In ganz Europa gab es an diesem Freitag Demonstrationen und bei uns in Hameln wurde sie von Schülern für Schüler organisiert. Fast 1.000 Schülerinnen und Schüler trafen sich um 12:00 Uhr an der Hochzeitshausterrasse und liefen dann zusammen zum Rathausplatz. Darunter waren viele Schülerinnen und Schüler aus unserer Schule. Wir haben zuvor einige Plakate gebastelt mit kreativen Zeichnungen oder bunten, auffälligen Sprüchen wie etwa "Warm our heart, not our planet!" Trotz des schlechten Wetters mit Regen und Wind blieben viele von uns bis zum Schluss. Während der Demo wurden immer wieder Sprüche gerufen wie: "Wir sind hier und wir sind laut, weil ihr unsere Zukunft klaut!" oder "Hop, Hop, Kohlestopp!". Uns ist es wichtig, gehört zu werden, denn die Kinder der Welt sind die Zukunft unseres Planeten. Und damit unsere Kindeskinder auch noch eine Chance haben, auf der Erde zu leben, muss etwas geändert werden. Jeder Einzelne kann etwas zum Klimaschutz beitragen. Wir hoffen, dass durch unsere Demo einige Menschen auf dieses wichtige Thema, welches ALLE betrifft, aufmerksam geworden sind.

(Text: Meike Bartsch; Fotos: Anton Spreemann)

"Wir schreiben eure Namen"

4F62DC7F 91D0 46F9 A002 D4481E77E4BFIm Rahmen der Projektwoche an der IGS Hameln beschäftigten sich einige Schülerinnen und Schüler mit dem Projekt "Wir schreiben eure Namen". Hierbei setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit der Geschichte des ehemaligen Konzentrationslagers Bergen-Belsen auseinander und fertigten mit selbst hergestellten Holzformen Tonziegel an. Diese Tontafeln wurden mit den Namen sowie Geburts- und Sterbedatum der ehemaligen sowjetischen Kriegsgefangenen versehen. Die Schülerinnen und Schüler erhielten in dieser Woche ebenfalls einen Vortrag von Herrn Tözen, Bildungsreferent vom Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. Mit den Ziegeln sollen diesen Menschen ihre Namen zurückgegeben werden.

"Etwa 1 km von der Gedenkstätte Bergen-Belsen entfernt liegt der Kriegsgefangenen-Friedhof Hörsten, die letzte Ruhestätte für etwa 20.000 sowjetische Kriegsgefangene. Nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 wurden viele Tausende Rotarmisten als Kriegsgefangene nach Deutschland gebracht und in sog. Russenlagern eingesperrt. Unter verheerenden Bedingungen starben allein im Lager Bergen-Belsen im Winter 1941/42 ca. 14.000 Gefangene. Sie wurden auf einem in der Nähe des Lagers eingerichteten Friedhof in Massengräbern verscharrt und noch im Tode jeder Menschenwürde beraubt, ohne Kennzeichnung der Grablage, ohne Nennung ihrer Namen. Als 'unbekannte Tote' galten sie noch bis nach 1990. Erst mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion trat eine Änderung ein. Man fand in der Nähe von Moskau in einem Archiv die Karteikarten von allen sowjetischen Kriegsgefangenen." (www.ag-bergen-belsen.de/namen.html)

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