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A

    Abschlüsse

    Unsere Schülerinnen und Schüler können alle Abschlüsse, die auch an anderen Schulformen vergeben werden, erreichen (Hauptschulabschluss, Realschulabschluss, erweiterter Sekundarabschluss, Abitur). Der erweiterte Sekundarabschluss berechtigt zum Übergang in die gymnasiale Oberstufe. Schülerinnen und Schüler, die einen sonderpädagogischen Förderbedarf im Bereich Lernen aufweisen, können den Abschluss der Schule für Lernhilfe erreichen.

    Ampelsystem

    Das Verhalten der Schülerinnen und Schüler wird in Form einer fiktiven fünfstufigen Ampel an der Tafel reflektiert. Besonders vorbildliches Verhalten wird mit einer Verschiebung des jeweiligen Namenskärtchens in den grünen Bereich belohnt. Unterrichtsstörungen und Regelverstöße werden mithilfe des orangefarbenen bzw. roten Bereichs sanktioniert. Unsere Schülerinnen und Schüler können somit sowohl rote als auch grüne Punkte sammeln. Über Konsequenzen für eine bestimmte Anzahl an roten bzw. grünen Punkten entscheidet das Klassenlehrerteam.

    Arbeitsgemeinschaft (AG)

    Wir bieten verschiedene Arbeitsgemeinschaften (AGs) an. Diese finden in der Regel dienstags und donnerstags in der Zeit von 13:45 Uhr bis 15:15 Uhr statt. Ihre Kinder können frei entscheiden, ob sie eine AG wählen wollen oder nicht. Sollte es zu einer AG mehr Anmeldungen als vorhandene Plätze geben, wird die Zusammensetzung ausgelost. Nachdem die Kinder sich für ein AG-Angebot entschieden haben, ist diese Anmeldung für ein Schulhalbjahr verbindlich. Die Teilnahme ist dann verpflichtend. Diese Verlässlichkeit ist wichtig für die Durchführbarkeit der angebotenen AGs. Die Nichtteilnahme muss ebenso entschuldigt werden wie das Fehlen im normalen Unterricht.

    Arbeits- und Übungsstunden (AÜ)

    In den speziellen Arbeits- und Übungsstunden (AÜ) bearbeiten die Schülerinnen und Schüler möglichst selbstständig Wochenpläne in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch, die ihrem Leistungsstand entsprechen. Die Arbeits- und Übungsstunden finden im Jahrgang 5 und im Jahrgang 6 jeweils dreistündig statt. Dort werden die Schülerinnen und Schüler durch Lehrkräfte, pädagogische Mitarbeiter und durch engagierte Eltern unterstützt.

B

    Beratungslehrer

    Beratungslehrer sind zuständig für die Vorklärung eines Problemfalls. Sie entscheiden selbstständig, ob eine eigene Bearbeitung möglich ist oder ob die Vermittlung an andere interne oder externe Personen bzw. Stellen erfolgen soll. Terminabsprachen können über die Schülerinnen und Schüler direkt oder über das Sekretariat erfolgen.

    Beschwerderegelung

    Unstimmigkeiten und Konflikte finden sich im Unterrichtsalltag einer jeden Schule wieder. Um Probleme schnellstmöglich aus der Welt zu schaffen, sind wir auf Ihre Mitarbeit angewiesen: Bitte suchen Sie schnellstmöglich das Gespräch mit uns! Bei der Suche nach dem richtigen Ansprechpartner sollte folgende Reihenfolge beachtet werden: Fachlehrer => Klassenlehrer => Jahrgangsleitung => Schulleitung.

    Beurlaubung

    Die Schülerinnen und Schüler unterliegen der Schulpflicht und können nur in begründeten Ausnahmefällen beurlaubt werden. Dazu muss rechtzeitig schriftlich ein begründeter Antrag gestellt werden. Ein günstigerer Reisepreis ist kein ausreichender Grund, um bereits vor Ferienbeginn beurlaubt zu werden. Beträgt die Zeit der Beurlaubung einen Schultag, ist der Antrag an das Klassenlehrerteam zu richten, bei mehreren Tagen an die Schulleitung.

    Bildung und Teilhabe

    Am 29. März 2011 wurde das Gesetz zur Ermittlung von Regelbedarfen und zur Änderung des Zweiten und Zwölften Sozialgesetzbuches veröffentlicht und ist damit rechtskräftig geworden. Bestandteil dieser Gesetzesänderungen ist das sogenannte "Bildungs- und Teilhabepaket". Damit werden gezielt Kinder und Jugendliche unterstützt, deren Eltern Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld, Sozialhilfe, Leistungen nach § 2 AsylbLG, Kindergeld und Kinderzuschlag oder Kindergeld und Wohngeld beziehen und eröffnet ihnen so bessere Lebens- und Entwicklungschancen.

    Bedürftige Kinder und Jugendliche haben einen Rechtsanspruch aufs Mitmachen bei Tagesausflügen, dem Mittagessen in Kindertageseinrichtungen- und tagespflege sowie Schulen, bei Musik, Sport und Spiel in Vereinen und Gruppen. Mit dem Bildungspaket können Lernmaterialien und Beförderungskosten bei Besuch einer weiterführenden Schule bezuschusst werden. Eine zusätzliche, außerschulische Lernförderung wird ermöglicht, wenn der Schulerfolg gefährdet ist. In Kooperation mit dem Verein SAM wird diese auch direkt in der Schule angeboten. Bei Bedarf sprechen Sie bitte die Klassenlehrerteams an.

    Nähere Einzelheiten zu Möglichkeiten, Zuständigkeiten sowie Antragsformulare finden Sie auf der Homepage des Landkreises Hameln-Pyrmont unter

    http://www.hameln-pyrmont.de/Jugend_und_Soziales/Sozialamt/Bildung_und_Teilhabe/

    Das Antragsformular für das Mittagessen bekommen anspruchsberechtigte Kinder über die Schule ausgehändigt.

    Busfahrkarte

    Schülerinnen und Schüler, die einen Anspruch auf eine Busfahrkarte haben, bekommen diese am ersten Schultag. Nähere Informationen unter www.oeffis.de.

    Busfahrkarte vergessen?

    Sollte die Busfahrkarte zu Hause vergessen worden sein, müssen die Kinder den Busfahrer informieren, der dann für diesen Tag eine Bescheinigung ausstellt, die für die Hin- und Rückfahrt als Fahrschein gilt.

    Busfahrkarte verlorengegangen?

    Sollte die Busfahrkarte verlorengehen oder durch unsachgemäße Behandlung unbrauchbar werden (z.B. durch Knicken), ist im Sekretariat ein Antrag auf eine Ersatzkarte erhältlich. Dieser muss von den Erziehungsberechtigten unterschrieben und im Öffi-Reisezentrum abgegeben werden. Die Verwaltungskostenpauschale für die Ausstellung der Ersatzkarte beträgt 25 €. Dieser Betrag kann entweder im Öffi-Reisezentrum oder auf das Konto der VHP, Konto 76018, Sparkasse Weserbergland, eingezahlt werden. Die neue Karte wird dann in der Schule ausgegeben. Bitte beachten: Ersatzkarten werden nur bei Vorlage des Antrages und nach Zahlung der Verwaltungskostenpauschale ausgestellt! Bis zum Erhalt der Ersatzkarte stellt die Schule einmalig einen vorläufigen Ausweis mit der Gültigkeitsdauer von zwölf Tagen aus. Falls die alte Karte doch wiedergefunden wird, muss dieser vorläufige Ausweis wieder in der Schule abgegeben werden. Die für die Ausstellung der neuen Karte erhobene Kostenpauschale kann leider nicht erstattet werden.

    Berufsorientierung

    Die Berufsorientierung unserer Schülerinnen und Schüler sehen wir als eine sehr wichtige Aufgabe unseres Schullebens an der IGS Hameln an. Ein Auszug aus unserem Angebot: Zukunftstag, Berufswahlpass, Potenzialanalyse, Projektwoche zur Berufsorientierung, dreiwöchiges Betriebspraktikum, Beratungsgespräche. Federführend in diesem Bereich ist das Fach Arbeit-Wirtschaft-Technik (AWT).

C

D

    Differenzierung

    Ziel der IGS ist es, eine Schule für alle Schülerinnen und Schüler zu sein, unabhängig davon, welchen Leistungsstand sie haben. Der jeweilige Leistungsstand soll innerhalb des Unterrichtes und durch differenzierte Hausaufgaben/Wochenpläne/Portfolio berücksichtigt werden. Dies geschieht durch Aufgabenstellungen mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen und unterschiedlichem Umfang innerhalb des zu behandelnden Themas.

    Grundsätzlich werden bei der Differenzierung zwei Formen unterschieden:

    > äußere Differenzierung: Einteilung der Lernenden in verschiedene Niveaustufen, so dass der Klassenverband aufgelöst und die einzelnen Gruppen getrennt voneinander unterrichtet werden.

    > innere Differenzierung (Binnendifferenzierung): Hierbei steht innerhalb des Klassenverbands die individuelle Förderung der Lernenden im Vordergrund. Dabei kann beispielsweise nach Inhalten, Methoden, Medien, Lerntempo oder Sozialform differenziert werden. Die unterschiedlichen Wege und Hilfeangebote sollen die Lernenden unterstützen, Fortschritte im Rahmen ihres individuellen Lernniveaus zu erreichen.

    Alle unterrichtenden Lehrkräfte bemühen sich, die Schülerinnen und Schüler zunächst möglichst genau kennenzulernen, um ihnen anschließend individuelle Hilfen und Tipps an die Hand zu geben. Daher wird speziell im ersten Halbjahr der 5. Klasse in einigen Unterrichtsstunden zunächst nur teilweise oder minimal differenziert.

    Didaktische Leitung

    Die Didaktische Leitung ist zuständig für die Erarbeitung und Weiterentwicklung des didaktischen und pädagogischen Konzepts der Schule. Sie übernimmt zahlreiche Aufgaben, etwa die Entwicklung von Differenzierungsmodellen und Förderkonzepten und die Entwicklung von Grundsätzen zu Lernkontrollen und zur Leistungsbewertung.

E

    Elternabend

    Es finden regelmäßig Elternabende statt, zu denen alle Eltern einer Klasse eingeladen werden. Der erste Elternabend findet zu Beginn des laufenden Schuljahres statt. Nachdem die Elternvertreter einer Klasse gewählt wurden, finden die weiteren Elternabende für jede Klasse individuell nach Absprache der Elternvertreter mit dem Klassenlehrerteam statt.

    Elternkartei

    Die Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus hat an der IGS einen besonderen Stellenwert. Um eine Übersicht darüber zu erhalten, in welchen Bereichen Sie unsere Schule unterstützen können bzw. möchten, wird am ersten Elternabend ein Formblatt zur Elternarbeit ausgeteilt, das dann in Form einer Klassenelternkartei vom Klassenlehrerteam verwaltet und in regelmäßigen Abständen aktualisiert wird. Die Klassenteams werden Sie rechtzeitig über geplante Aktionen informieren. Ihre Mitarbeit ist in diesem Zusammenhang nicht verpflichtend, jedoch im Sinne des Gesamtschulgedankens erwünscht.

    Elternmitarbeit

    Um beispielsweise die Betreuung und Aufsicht in den Übungsphasen zu gewährleisten, benötigen wir Ihre Hilfe. Glücklicherweise haben sich schon einige Eltern bereit erklärt, bei der Betreuung mitzuwirken und/oder als Lesepatin zu fungieren. Wir freuen uns auf die Unterstützung von weiteren interessierten Eltern! Wenn Sie also Zeit und Lust haben, in diesen Bereichen mitzuarbeiten, melden Sie sich bitte bei den jeweiligen Klassenlehrerteams oder den jeweiligen Jahrgangsleitungen.

    Elternsprechtag

    An der IGS Hameln finden zweimal im Jahr Elternsprechtage statt. Sie erhalten hierzu rechtzeitig eine Einladung, um Termine mit den Lehrkräften Ihrer Kinder zu vereinbaren. Dann haben Sie die Gelegenheit, sich in persönlichen Gesprächen mit den Lehrkräften über den aktuellen Stand Ihrer Kinder auszutauschen.

    Epochalunterricht

    Fächer mit nur einer Wochenstunde werden häufig nur in einem Halbjahr zweistündig unterrichtet. Diese Fächer sind dann entsprechend zum Halbjahresende abgeschlossen. Die Angaben des Lernentwicklungsberichtes gelten daher auch zum Schuljahresende.

    Erkrankung

    Im Falle einer Erkrankung Ihres Kindes ist eine telefonische Information an die Klassenlehrerin bzw. den Klassenlehrer über das Sekretariat erwünscht. Hat eine Schülerin oder ein Schüler Unterricht oder eine verbindliche Schulveranstaltung versäumt, so hat er/sie unaufgefordert eine schriftliche Entschuldigung seiner Erziehungsberechtigten innerhalb von drei Tagen vorzulegen, aus der der Grund des Fernbleibens ersichtlich ist. Der Klassenlehrer oder die Klassenlehrerin kann auch verlangen, dass bei wiederholten Verspätungen Entschuldigungen vorgelegt werden.

F

    Fahrräder

    Schülerinnen und Schüler, die keine Busfahrkarte bekommen, die Radfahrprüfung bestanden haben und mit dem Fahrrad zur Schule kommen möchten, melden sich bitte beim Klassenlehrerteam, damit sie Plätze im Fahrradkeller zugewiesen bekommen. Eltern müssen auf den verkehrssicheren Zustand der Fahrräder ihrer Kinder achten.

    Förderverein

    Der IGS Förderverein wurde am 1. September 2011 von engagierten Eltern, Lehrkräften und Förderern gegründet. Der Förderverein unterstützt die Arbeit unserer Schule und somit Ihre Kinder. Sie können den Förderverein unterstützen, indem Sie

    • an Veranstaltungen der Schule sowie des Fördervereins mitwirken
    • Projekte anregen
    • Mitglied werden (schon ab 12 € jährlich).

    Ansprechpartnerin für den Förderverein ist Frau Schütte. Informationen zu der Arbeit des Fördervereins sowie die Beitrittserklärung finden Sie auf der Homepage der IGS Hameln.

    Fremdsprachen

    Neben Englisch werden ab der sechsten Klasse Französisch, Spanisch und Latein als zweite Fremdsprache angeboten. Entscheidet sich Ihr Kind, eine dieser Sprachen zu erlernen, so ist dieses Fach durchgängig vierstündig im Wahlpflichtbereich bis zur 10. Klasse zu belegen. Die Wahl der zweiten Fremdsprache erfolgt am Ende der 5. Klasse.

    Fundsachen

    Fundsachen werden im Sekretariat hinterlegt. In der Sporthalle gibt es im Umkleidebereich im Gang eine weitere Fundkiste. Manche Klassenlehrerteams haben noch eine eigene Fundkiste in ihrer Klasse.

    Fachkonferenz

    Fachkonferenzen werden von der Gesamtkonferenz für einzelne Unterrichtsfächer eingerichtet. Sie entscheiden im Rahmen der Beschlüsse der Gesamtkonferenz über die Angelegenheiten, die ausschließlich den jeweiligen fachlichen Bereich betreffen, insbesondere die Art der Durchführung der Lehrpläne und Rahmenrichtlinien sowie die Einführung von Schulbüchern.

G

    Ganztagsbetrieb

    Mit Beginn des Schuljahres 2015/16 ist die IGS Hameln aufsteigend für die Jahrgänge 5 bis 7 als teilgebundene Ganztagsschule genehmigt. Dementsprechend erfolgt an zwei Nachmittagen verbindlicher Unterricht. An den anderen Nachmittagen steht es den Schülerinnen und Schülern frei, ob sie am Nachmittagsangebot der IGS Hameln teilnehmen. Entsprechende Ganztagsangebote stehen bereit. Neben einem vielfältigen Angebot an Arbeitsgemeinschaften, das die Bereiche Naturwissenschaften, künstlerisches Gestalten, Theater, Musik und Sport umfasst, wird auch das Projekt "Schüler helfen Schülern" angeboten. Hierbei werden die Kinder von Lehrkräften, pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeit und älteren Mitschülern beim selbständigen Bearbeiten ihrer Aufgaben in Kleingruppen unterstützt. Nachdem die Kinder sich für die Teilnahme an einem freiwilligen Ganztagsangebot entschieden haben, ist diese Anmeldung für ein Schulhalbjahr verbindlich. Die Teilnahme ist dann verpflichtend. Der Ganztagsbetrieb endet um 15:15 Uhr. Freitags endet der Unterricht spätestens um 13:00 Uhr.

    Grünpflanzen

    Der neue Klassenraum wird von den Schülerinnen und Schülern mitgestaltet. Eine Verschönerung mit Grünpflanzen ist willkommen - wir freuen uns über Blumenspenden nach Absprache mit dem Klassenlehrerteam.

    Gesamtkonferenz

    In der Gesamtkonferenz wirken die an der Unterrichts- und Erziehungsarbeit der Schule Beteiligten (Schulleiter, Lehrkräfte, Referendare, pädagogische Mitarbeiter, Erziehungsberechtigte, Schülerschaft) in pädagogischen Angelegenheiten zusammen. Die Gesamtkonferenz entscheidet, soweit nicht die Zuständigkeit einer Teilkonferenz oder einer Fachgruppe gegeben ist, unter anderem über das Schulprogramm, die Schulordnung, die Geschäfts- und Wahlordnungen der Konferenzen und Ausschüsse und die Grundsätze für Leistungsbewertung und Beurteilung.

H

    Hamelner Kreidetafel

    Die Hamelner Kreidetafel unterstützt Schülerinnen und Schüler bei der Versorgung mit Schulmaterialien und Büchern, sofern sie in Familien mit niedrigem Einkommen leben und in irgendeiner Form Sozialleitungen beziehen. Ausgegeben werden Arbeitsmaterialien wie etwa Füller, Stifte, Scheren, Pinsel und Zeichenblöcke. Die Ausgabe von Schulmaterial findet statt im Haus der Diakonie, Münsterkirchhof 10 (Hinterhaus), Hofgebäude. Die Termine finden Sie in der Hamelner Presse. Zu den Abgabeterminen müssen die folgenden Nachweise mitgebracht werden: Bescheid über Wohngeld, Kindergeldzuschlag, Erwerbsminderungsrente, BAföG oder BAB und die Materialliste der IGS. Ohne diese ist keine Abgabe der Spenden möglich.

I

    Inklusion

    Ab dem Schuljahr 2013/14 werden alle Schülerinnen und Schüler inklusiv beschult. Das bedeutet für uns, dass Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen "Handycaps" die Schule besuchen. Diese werden teilweise von Integrationshelfern mit betreut. Wichtige Absprachen werden jeweils mit den Klassenlehrerteams getroffen.

    Integrationsklassen

    Das Konzept für eine Integrationsklasse an der IGS Hameln hat zum Ziel, Kinder mit dem Förderbedarf im Bereich Lernen mit Schülerinnen und Schülern ihrer Altersstufe zu beschulen. Im gemeinsamen Unterricht bietet sich für beide Seiten die Chance des Lernens voneinander, der Ausbau sozialer Kompetenz und der Akzeptanz untereinander. In Integrationsklassen unterrichten überwiegend in den Hauptfächern Förderlehrkräfte als weitere Lehrkraft, um auf die Belange der Integrationskinder eingehen zu können. Weiterhin werden in Integrationsklassen weniger Kinder aufgenommen, so dass es sich um kleinere Klassen handelt.

    IServ

    IServ ist unser schulinternes Netzwerk. Es ermöglicht eine unkomplizierte Kommunikation zwischen den Schülerinnen und Schülern und den Lehrkräften. Darüber hinaus können per IServ Dateien ausgetauscht und Umfragen durchgeführt werden.

J

    Jahrgangsleitung

    Der Jahrgangsleiterin bzw. dem Jahrgangsleiter obliegt die Koordination und die Weiterentwicklung der pädagogischen und organisatorischen Arbeit in einem Jahrgang. Sie oder er übernimmt zahlreiche Aufgaben im Jahrgang, etwa die Leitung der Jahrgangskonferenzen und die Koordinierung der Lernkontrollen im Jahrgang.

K

    Klassenlehrerteam

    Die Klassen werden von Klassenlehrerteams (= zwei Lehrkräfte) unterrichtet, die so viel Unterrichtszeit wie möglich mit ihrer Klasse abdecken und möglichst zwei Hauptfächer erteilen. Wöchentlich finden im 5. Jahrgang eine gemeinsame Teamstunde mit der Klasse statt, in der neben schulischen Belangen auch organisatorische Aufgaben erledigt werden können, wie etwa die Bestellung des Essens, die Planung von gemeinsamen Aktivitäten oder die Durchführung des Klassenrates.

    Kopiergeld

    Wie Sie der Bücherliste entnehmen können, sammeln wir von den Kindern Kopiergeld in Höhe von 15 € ein. Hiervon wird auch das Schülerbuch finanziert, dem Sie wichtige Informationen zur Schule entnehmen können. Bitte geben Sie ihren Kindern diesen Betrag zu Beginn des Schuljahres mit.

L

    Lehrerfortbildung

    Lehrerfortbildungen finden in der Regel nachmittags statt. Es ist möglich, dass mehrtägige Fortbildungen stattfinden, an denen ggf. Unterricht ausfällt. Die Eltern werden rechtzeitig informiert.

    Lernentwicklungsbericht (LEB)

    In den ersten Schuljahren gibt es an der IGS keine Notenzeugnisse und Zensuren, sondern Lernentwicklungsberichte (LEBs), in denen die Leistungen Ihrer Kinder in schriftlicher Form ausführlich beschrieben werden. Sie beinhalten alle im Schulhalbjahr unterrichteten Fächer im Umfang von jeweils einer Seite. Auf jeder Seite sind inhaltsbezogene Kompetenzen aufgeführt, in einigen Fächern zudem prozessbezogene Kompetenzen. Zu jeder Kompetenz ist angegeben, in welchem Maß diese bei der einzelnen Schülerin bzw. den einzelnen Schüler vorhanden ist. Zusätzlich gibt es noch Bemerkungen und Hinweise zu bestimmten fachlichen Grundfertigkeiten und Arbeitsweisen. Das Arbeits- und Sozialverhalten wird auf einem gesonderten Blatt allgemein festgehalten.

    Die Beurteilung erfolgt in folgender Form:

    • ü.e. - über das Maß erreicht
    • e.    - erreicht
    • t.e.  - teilweise erreicht
    • n.e. - nicht erreicht

    Ab Klasse 8 werden Notenzeugnisse erteilt. In Klasse 7 findet ein fließender Übergang statt. Informationen sind über die Fachleitungen, Jahrgangsleiter und die Schulleitung erhältlich.

M

    Material

    Der Beginn des neuen Schuljahres bringt die Anschaffung neuer Materialien mit sich, die Ihr Kind im kommenden Schuljahr benötigen wird. Die Anschaffung der Materialien ist verpflichtend. Allgemeine Materialien sollten täglich mitgeführt werden. Alle weiteren fachspezifischen Materialien sollten für den Fachunterricht ebenfalls regelmäßig zur Verfügung stehen. Dafür stehen in den jeweiligen Klassenräumen Regale mit persönlichen Fächern bereit.

    Mensa

    Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, in der Mensa des Schulzentrums zu essen. Um Wartezeiten zu vermeiden, sollten die Schülerinnen und Schüler die Essensbestellung über die Homepage des Schulcaterers vornehmen. Sonst ist auch ein Erwerb einzelner Wertchips für die Essen bis 9:45 Uhr möglich. Diese werden von den Schülerinnen und Schülern in der Mensa selbst geholt und bezahlt.

    Methodencurriculum

    Um Ihre Kinder mit dem nötigen "Handwerkszeug" im Sinne des selbstständigen Lernens auszustatten, haben wir ein Methodencurriculum erstellt. In diesem schuleigenen Lehrplan finden sich alle Methoden wieder, die – in den Fach- und Klassenlehrerunterricht eingeflochten – erlernt und eingeübt werden sollen, um das eigene Lernen zunehmend selbstständig zu organisieren und zu strukturieren.

N

    Notenzeugnis

    Notenzeugnisse werden an der IGS Hameln erst ab Klasse 8 erteilt. Davor gibt es Lernentwicklungsberichte (LEBs).

    Bewertungsschlüssel für schriftliche Lernkontrollen:

    • 92 – 100 %   sehr gut (1)
    • 80 – 91,9 %  gut (2)
    • 65 – 79,9 %  befriedigend (3)
    • 50 – 64,9 %  ausreichend (4)
    • 25 – 49,9 %  mangelhaft (5)
    •   0 – 24,9 %  ungenügend (6)

O

    Oberstufe

    Seit dem Schuljahr 2017/18 besitzt die IGS Hameln eine Oberstufe. Das Abitur wird nach 13 Jahren abgelegt. Dabei führt eine IGS zum gleichen zentral vorgegebenen Abitur. Jedoch ist der Weg, der dorthin gegangen wird, ein anderer als auf dem Gymnasium. Die Profile ermöglichen Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften, die Schwerpunktfächer miteinander zu vernetzen und das Seminarfach als erweiterndes Fach in das Profil einzubetten. Projektartiger, fächerübergreifender Unterricht kann dadurch einfacher bewerkstelligt und ganzheitliches Lernen gefördert werden.

    Oberstufenkoordinator

    Der Oberstufenkoordinator organisiert den Unterricht im Sekundarbereich II und sorgt für die ordnungsgemäße Durchführung des Abiturs. Er übernimmt zahlreiche Aufgaben, etwa die Schullaufbahnberatung der Schülerinnen und Schüler beim Übergang in den Sekundarbereich II, die Erstellung des Kursverzeichnisses und die Überprüfung der Erfüllung der Belegverpflichtungen.

P

    POKs

    Die persönlichkeitsorientierten Kurse, kurz POKs, sind eine Kooperationsveranstaltung zwischen dem katholischen Jugendbüro der St. Elisabethgemeinde in Hameln und den Schülerinnen und Schülern der 8. Klassen der IGS Hameln. Durchgeführt werden die POKs von überwiegend Lehramts- und Sozialpädagogikstudentinnen und -studenten, die vormals schon in anderen Bereichen der christlichen Jugendarbeit in Hameln tätig waren. Die POKs zielen auf die Bildung einer eigenverantwortlichen gesellschaftfähigen Persönlichkeit sowie die Entwicklung und Förderung von Sozialkompetenzen. In zweieinhalb Tagen erleben Jugendliche ihre Klasse und ihre Mitschüler in einem außergewöhnlichen und schulisch leistungsfreien Kontext im Landschulheim auf dem Finkenborn. Hier behandeln sie verschiedene, altersspezifischen Thematiken in Groß- und Kleingruppen und beschäftigen sich mit Elementen aus der Biografiearbeit und Gruppendynamik.

    Projektunterricht

    An der IGS Hameln werden regelmäßig Projekt- und Methodentage angeboten. Sie dienen der Förderung des selbständigen Lernens. In dieser Zeit findet Unterricht in anderer Form statt.

    Pädagogische Mitarbeiter

    Pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führen eigenverantwortlich unterrichtsergänzende Bildungs- und Freizeitangebote durch. Darüber hinaus betreuen sie die Kinder und Jugendlichen während der Schulöffnungszeiten und bei kurzfristigen Ausfällen von Lehrkräften.

R

    Recht

    Das Recht bildet nicht nur die Basis menschlichen Zusammenlebens, sondern durchdringt auch den Schulalltag. Wichtige Gesetze wie etwa die Niedersächsische Verfassung oder das Niedersächsische Schulgesetz (NSchG) finden Sie unter http://www.schure.de.

S

    Schulbücherei

    Lesen macht schlau! Die Schulbücherei bietet den Schülerinnen und Schülern aufregende Abenteuer, ergreifende Erzählungen, frische Fantasyromane, haarsträubenden Horror, lustige Lektüre und sensationelle Sachbücher. Sie ist von Montag bis Freitag vormittags geöffnet.

    Schülerbuch

    Alle Schülerinnen und Schüler bekommen ein Schülerbuch. Dies ist ein wichtiges Instrument zur schnellen Weitergabe von Informationen durch die Lehrkräfte und Eltern. Es wird erwartet, dass es täglich mit in die Schule gebracht und benutzt wird. Im Rahmen einer guten Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus erwarten wir, dass Sie sich das Schülerbuch regelmäßig ansehen und jeweils zum Wochenende unterschreiben, damit die Lehrkräfte wissen, dass Sie über die Eintragungen informiert sind. Die sorgfältige Führung des Schülerbuches wird von den Klassenteams regelmäßig kontrolliert.

    Schülersprechtag

    Um den Schülerinnen und Schülern gezielt die Möglichkeit zur Reflexion des eigenen Wissensstands zu geben, wird nach der Ausgabe der LEBs/Zeugnisse ein Schülersprechtag angeboten. Hier haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, in Einzelgesprächen mit den Lehrkräften die weiteren Lernschritte festzulegen.

    Schulelternrat

    Der Schulelternrat setzt sich aus den gewählten Elternvertretern der einzelnen Klassen zusammen. Diese wählen einen oder eine Vorsitzende(n), eine(n) oder mehrere Stellvertreter/Innen, die Elternvertreter-/Innen für die Gesamtkonferenzen und die Fachkonferenzen. Die oder der Vorsitzende lädt den Schulelternrat mindestens zweimal im Schuljahr zu einer Sitzung ein.

    Schüler helfen Schülern

    Im Rahmen des Ganztagsbetriebes haben Ihre Kinder auch die Gelegenheit, Hausaufgaben, Wochenpläne und übendes Lernen mithilfe von Neunt- und Zehntklässlern in der Schule zu erledigen. Dies geschieht immer unter Anleitung und Aufsicht einer Lehrkraft. Wir freuen uns, dass sich diese Schülerinnen und Schüler freiwillig bereit erklärt haben, diese Aufgabe zu übernehmen, und sich darauf besonders vorbereitet haben.

    Schulzentrum Nord

    Das Schulzentrum Nord setzt sich zusammen aus der Integrierten Gesamtschule Hameln (IGS Hameln) und dem Albert-Einstein-Gymnasium (AEG).

    Schulvorstand

    Im Schulvorstand wirken Schulleiter, Lehrkräfte, Erziehungsberechtigte und Schülerschaft zusammen, um die Arbeit der Schule mit dem Ziel der Qualitätsentwicklung zu gestalten. Der Schulvorstand entscheidet unter anderem über den Plan über die Verwendung der Haushaltsmittel, die Zusammenarbeit mit anderen Schulen und die Ausgestaltung der Stundentafel.

T

    Tischgruppen

    Die Arbeit mit dem Tischgruppenprinzip berücksichtigt die Unterschiedlichkeit unserer Schülerinnen und Schüler bezogen auf ihre Lernausgangslage und zielt auf den Erwerb einer der wichtigsten Schlüsselqualifikation unserer Gesellschaft ab: Teamfähigkeit.

U

    Unterrichtsausfall

    Leider kann es vorkommen, dass bei Abwesenheit der Kollegen Unterricht ausfällt, da für Schulen bislang keine Vertretungsreserve vorgesehen ist. In diesem Fall sowie beim Ausfall von Randstunden besteht ein Betreuungsangebot für die Schülerinnen und Schüler. Die Betreuung erfolgt in der Regel durch unsere pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Bei witterungsbedingtem Unterrichtsausfall bietet die IGS ebenfalls eine Betreuungsmöglichkeit für die Schülerinnen und Schüler an.

    Übendes Lernen

    Das Übende Lernen ist ein Angebot im Nachmittagsbereich von Schülerinnen und Schülern für Schülerinnen und Schüler unter Aufsicht von Lehrkräften und pädagogischen Mitarbeiten. Die Schülerinnen und Schüler haben hier die Möglichkeit, Unterrichtsstoff nachzuarbeiten, ihre Mappenführung zu verbessern, Aufgaben für den Unterricht zu erledigen oder Lernstoff zu wiederholen.

    Unfälle

    Leider passieren manchmal Unfälle auf dem Schulweg oder in der Schule. Ist in diesen Fällen ein Arztbesuch erforderlich, so muss umgehend ein Unfallbericht abgegeben werden. Die Vordrucke dafür sind im Sekretariat erhältlich.

V

    Vertretungsplan

    Veränderungen im Stundenplan sind für jeden Tag im Vertretungsplan für die Kinder und auch für Sie nachlesbar. Der Vertretungsplan kann jederzeit auf der Homepage eingesehen werden.

    Vertrauenslehrer

    Vertrauenslehrer sind besondere Vertrauenspersonen für Schülerinnen und Schüler. Sie sind Ansprechpartner bei Problemen innerhalb und außerhalb der Schule.

W

    Wochenplan

    Ihre Kinder sollen lernen, selbständig Lerninhalte und Lernprozesse zu organisieren. Aus diesem Grund wird an der IGS Hameln in verschiedenen Fächern mit Wochenplänen gearbeitet. Die Schülerinnen und Schüler lernen dabei, die gestellten Aufgaben eigenverantwortlich zu erledigen. Weiterhin wird in der Aufgabenstellung der Wochenpläne der individuelle Leistungsstand Ihrer Kinder berücksichtigt, zum Beispiel durch Kennzeichnung der verschiedenen Schwierigkeitsgrade. An diese Form der Aufgabenstellung werden die Kinder langsam herangeführt.

Z

    Zukunftstag

    Der Zukunftstag findet einmal im Jahr statt und soll Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geben, erste Einblicke in die Berufswelt zu gewinnen, um sich bzgl. ihrer beruflichen Neigungen frühzeitig zu orientieren. Es besteht die Möglichkeit, geschlechtsuntypische Berufe auszuprobieren. Die Wahl des Schnupperberufes sollte sich jedoch nach den Interessen Ihres Kindes richten. Die Suche nach dem Praktikumsplatz erfolgt in Eigenregie, die Teilnahme ist nicht verbindlich. Schülerinnen und Schüler, die nicht am Zukunftstag teilnehmen möchten, werden an diesem Tag in der Schule betreut. Alle weiteren Informationen zu Anmeldefristen usw. entnehmen Sie bitte dem Elternschreiben, das zeitnah verteilt wird. Ansprechpartner sind das Klassenlehrerteam und die AWT-Fachlehrkraft.