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Zweimal Luzie & das Universum

Freitag, der 30. August war ein ausgesprochen arbeitsamer Tag für Luzie & das Universum, unsere Schulband.

Am Vormittag wurde der sog. "Bauabschnitt 1" in der künftigen Mensa in Anwesenheit hoher städtischer Würdenträger, der Schulleitungen von IGS und AEG und vielen illustren Gästen aus Politik, Handwerk und Administration eingeweiht. Keine Frage, dass die Band für das Unterhaltungsprogramm verpflichtet wurde.

Normalerweise beansprucht ein Auftritt von L&dU ein Ausmaß an Elektrizität, das Stadtwerke und Grohnde nur mit Mühe decken können. Die beschränkten Umstände der kleinen Show ("Ihr habt einen Song, keinen Platz und keinen Strom!") zwangen die Band, auf das gute alte Unplugged-Format auszuweichen und sie rückte mit Cajons, drei Akustikgitarren, einem Bass, einem Akkordeon und der Hymne "Teenage Dirtbag" von Wheatus ein.

Das kam ziemlich gut an - „Ich hätte jetzt eigentlich lieber noch weiter Musik gehört“, äußerte sich Architekt Ulrich Zech - der Mann, der federführend hinter der Gestaltung unseres neuen Schulbaus steckt - zu Beginn seiner Rede. Das wäre auch dringewesen, denn vor der Feier hatten L&dU im ungewohnten Unplugged-Format gleich noch ein spontanes Konzert vor dem neuen Schulgebäude hingelegt: Musikalität hängt nicht von der Voltzahl ab. Gedankt wurde mit vielen lobenden Worten, einer ausführlichen Rezension in der Dewezet, wunderbarem Fingerfood und ein paar neuen Buchungen.

 

(Bild: Luzie und ein Teil des Universums [Bennett Krocker, Laurenz Knaack, Jan Pracht] und den goldenen Klängen von Akustikgitarren. Nicht im Bild: Timo Pothmann auf dem Cajon und Yannick Fischer, der für seinen Bass dann doch eine verborgene Steckdose ausfindig gemacht hatte. Foto: Dewezet)

 

(Bild: Rock'n Roll-Gesamtschule. Ohne Strom, Netz und doppelten Boden - spontanes Akustikkonzert vor dem Haupteingang. Ein weiteres Mal nicht im Bild: Yannick Fischer)

Dann musste die gesamte Bandelektrik in die Stadtbibliothek Hameln gekarrt werden, welche die Band für die Abschlussparty des Julius-Club 2019 verpflichtet hatte - in kompletter Besetzung und vollelektrischer Pracht. Zwischen Büchern, Regalen und fröhlichen Lesekindern erklangen Soul- und Popklassiker, was die besinnliche "Pssst!"-Atmosphäre der Bücherei doch ziemlich aufmischte. Bereits der Soundcheck, bei dem Jan Pracht und Yannick Fischer ihren neuen Effektpedalen die ungewöhnlichsten Klangfarben entlockten, sorgte für die eine oder andere gerunzelte Stirn, aber auch für Handymitschnitte und Beifall.

(Bild: das vollständige Universum in der Bibliothek. Shan Guacas Ausfallschritt blockiert den Blick auf Yannick Fischer, wie zuvor nicht im Bild, welcher wiederum Jonas Brand, den Drummer verdeckt)

Zu erleben sind Luzie & das Universum in der zweiten Jahreshälfte wahrscheinlich noch vier Mal - Termine folgen.