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Frankreich-Fahrt 2019: Paris, wir kommen!

parisVon Kathedralen, Zebrastreifen, Gemälden und unschuldigen Pfosten - wir berichten euch in unserem Reisetagebuch über die seltsamen Abenteuer unserer Französischkurse in Paris! Jetzt mit aktuellen Reisetipps!

Am Sonntag, den 17. Februar 2019 trafen wir uns am Bahnhof in Hameln, um mit dem Zug um 16:50 Uhr nach Hannover zu fahren, wo wir in den Flixbus stiegen, der uns direkt nach Paris brachte. Nach 14 Stunden Fahrt sind wir dann Montag morgens um halb acht in Paris (Bercy/Seine) angekommen. Nach einer kurzen Suche der Metrostation fuhren wir dann von dort aus zu unserem Hostel St. Christopher’s Inn am Gare du Nord. Die Zimmer konnten wir noch nicht beziehen, aber wir konnten unsere Koffer dort abgeben und uns etwas frisch machen. Danach hatten wir etwas Freizeit, um die Umgebung kennenzulernen und uns etwas zu essen zu kaufen. Dabei haben wir Bekanntschaft mit den französischen Zebrastreifen gemacht, bei denen Ampeln angebaut sind. Prinzipiell gehen trotzdem alle aber einfach rüber, wenn kein Auto kommt.

Als wir dann wieder alle im Hostel waren, sind wir gemeinsam zum Eiffelturm gefahren.
Nach einer kurzen Fotosession sind wir weiter zu einem Bootsanleger gegangen, um Paris von der Seine aus per Boot zu erkunden. Am Hostel wieder angekommen, konnten wir dann einchecken. Nachdem wir unsere Koffer hochgetragen und unsere Sachen ausgepackt hatten, gab es dann um 18:30 Uhr Abendbrot. Um 22 Uhr war Nachtruhe und unser erster Tag ging zu Ende…

Dienstag

Der Dienstag begann schon gut, da unser Zimmer fast verschlief - nach der anstrengenden Fahrt am Tag zuvor kein Wunder. Nachdem wir es doch noch pünktlich zum Frühstück schafften, war es auch schon fast an der Zeit, zu Notre Dame aufzubrechen.

Der Aufbruch verzögerte sich aber noch ein wenig, da wir anscheinend nicht die Einzigen waren, die noch etwas verschlafen waren. Zum Glück war die Metrostation nur zwei Minuten zu Fuß entfernt. Regelmäßig versperrte unsere Truppe in dieser Woche die Ticketautomaten, um überhaupt zur Metro zu gelangen. Trotzdem kamen wir noch pünktlich an Notre Dame an. Wir warteten auf unsere Fremdenführerin, eine Dame, welche ursprünglich aus dem Schwarzwald kommt, aber der Liebe wegen nach Frankreich gezogen war.

Hier noch ein Tipp für alle zukünftigen Paris-Besucher: Vor Notre Dame ist der Mittelpunkt von Paris mit einem Stern gekennzeichnet. Wenn man sich draufstellt, soll das Glück bringen. So ganz klappte das zwar nicht für alle von uns, aber ein Versuch war es ja wert.
Während der Tour durch Notre Dame kamen nicht nur interessante Details über den Bau und die Besonderheiten zur Sprache, sondern auch über die anderen Teilnehmer oder eher gesagt deren Familiengeschichten. Sollte man Notre Dame besuchen, darf man sich jedenfalls nicht über die Oma eines Schülers wundern, die mit Napoleon Tee trinkt, oder über Verwandte eines anderen Schülers, die an der Seite von Louis XVI durch Paris spuken.

Wir lernten, dass Paris eigentlich aus mehreren ,,Inseln“ besteht, die über Brücken miteinander verbunden sind. Auch andere französische Eigenarten waren interessant wie z.B. die „Zebrastreifenüberquerungspraxis“, bei der die Straße auch bei roten Ampeln überquert wird... Ebenso erfuhren wir beispielsweise, dass das Wort „Hotel“ in Frankreich als Begriff für so gut wie jedes noblere Haus benutzt wird.

Weiterhin gingen wir durch mehrere Viertel: das Quartier Latin und den Marais (übersetzt = Sumpf), in welchem sich auch das jüdische Viertel befindet. Am Centre Georges Pompidou bekamen wir freie Zeit. Während viele die Gelegenheit zum Bummeln und Einkaufen nutzten, ging eine kleine Gruppe mit unseren Lehrerinnen ins Panthéon.
Dort sind viele berühmte Personen (z.B. Voltaire, Rousseau) aus Frankreich begraben. Es war sehr interessant mehr über die Geschichte der verschiedenen Personen und ihre Bedeutung für Frankreich zu erfahren.

Danach gingen wir noch zu einem Park, dem Jardin du Luxembourg, da das Wetter sehr sonnig war. Leider blieben nicht alle aus der Gruppe unversehrt und ein unschuldiger Pfosten war dabei beteiligt...

Den Tag ließen wir beim gemeinsamen Abendessen ausklingen, bei dem die lustigsten Storys des Tages erzählt wurden.

Mittwoch

Am Mittwoch, den 20.02.2019, fuhren wir alle früh los. Heute ging es in das Disneyland Paris! Das ist ein riesengroßer Freizeitpark mit verschiedenen Themengebieten im Stil von Disneyfilmen oder -serien.

Alle durchliefen die Themengebiete, u.a. das Discoveryland, Frontierland, Fantasyland und das Adventureland. Viele Attraktionen wurden ausgetestet, wie z.B. die Achterbahn, „Star Wars Hyperspace Mountain“, die fast jedem gefallen hat. Nach einer gewissen Zeit ging es für die meisten SchülerInnen in den Walt-Disney-Studios-Park. Dort gab es weitere Attraktionen, Filmkulissen und mehrere Shows. Ein Highlight war der spektakuläre Falltower, bei dem man 30 Stockwerke in die Tiefe stürzt. Der Tag endete mit einer gigantischen Show mit Laserstrahlen, Wasserfontänen und Feuerwerk am Dornröschenschloss des Disney-Parks.

Donnerstag

Am Donnerstagmorgen standen wir um kurz nach sieben auf, um uns auf den Tag vorbereiten zu können. Denn heute wollten wir als Französischkurs zum Louvre gehen. Um kurz vor neun trafen wir uns vor unserem Hostel, um von dort aus zur Metro zu gehen. Dort angekommen, bekamen wir ein Ticket von den Lehrern, welches wir in die Automaten stecken mussten, um überhaupt in den Bahnhof zu gelangen. Dann sind wir zu unserem Bahnsteig gegangen und in unsere Bahn in Richtung Louvre gestiegen.

Dort angekommen, haben unsere beiden Lehrerinnen, Frau Schnee und Frau Herrmann, die Tickets besorgt. Nachdem wir auch alle unsere Wertsachen weggeschlossen hatten, durften wir in Dreiergruppen oder in größeren Gruppen den Louvre besichtigen. 

Wir haben uns die Mona Lisa, Jeanne D’Arc und Bilder von Napoleon und von Schlachten angeschaut. Des Weiteren haben wir Skulpturen, Nachbildungen von ägyptischen Mumien, historische Wandgemälde und Wandteppiche gesehen. Besonders imposant war das Gebäude selbst mit seinen Deckengemälden, goldenen Fresken und Marmorsäulen.  Leider darf ich, auf Grund des Urheberrechtes, keine Fotos von den Skulpturen und Gemälden des Louvre veröffentlichen, wohl aber von unseren Lehrerinnen. 

 

Danach haben wir noch den Park neben dem Louvre besichtigt, den „Jardin des Tuileries“, und haben dort Fotos gemacht. Später sind wir zum Hardrock-Café gegangen, wo wir wieder die Umgebung erkunden durften. Am Nachmittag sind wir mit der Metro zurück zu unserem Hostel gefahren.   

Freitag

Nach dem Frühstück um 8:30 haben wir gegen 10:30 aus dem Hostel ausgecheckt und unsere Koffer für den Tag abgegeben. Danach sind wir zu Fuß in Richtung der Basilika Sacré-Cœur aufgebrochen. Nach gefühlten 10.000 Treppen sind wir oben  angekommen. Dort haben wir den schönen Blick über Paris genossen und uns anschließend im Inneren von Sacré-Coeur umgesehen, während zeitgleich ein Gottesdienst abgehalten wurde. Anschließend hatten wir bei herrlichem Sonnenschein Gelegenheit das Künstlerviertel Montmartre weiter zu erkunden.

Auf dem Weg zur historischen Jugendstil-Métrostation Abbesses schauten wir uns noch die „Mur des Amoureux“ an, auf der in vielen Sprachen „Je t’aime“ geschrieben steht. Unser nächstes Ziel war das Forum des Halles. In dem riesigen Einkaufszentrum mit dem neuen charakteristischen „Blätterdach“ konnte noch einmal ausgiebig „geshoppt“ werden. Alternativ lud der angrenzende Park zum Entspannen ein.

Im Anschluss daran sind wir mit der Metro zurück zum Hostel gefahren, wo wir noch einmal Freizeit hatten. Um 19:30 sind wir zum Busbahnhof gefahren, wo die Wartezeit auf den Flixbus begann. Die Zeit wurde von einigen sportlich genutzt. Gegen 21:40 kam dann unser Flixbus, mit dem wir bis 10:30 zurück nach Hannover gefahren sind. Schließlich mussten wir nur noch den Zug nehmen, mit dem wir um ca. 11:40 in Hameln (nach einer langen Reise) endlich ankamen.