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Der 10er-Deutschkurs im Sprengel-Museum

Nachklänge zum Projekttag "Kunst und Musik im Nationalsozialismus". Am Mittwoch machte sich der Deutsch-E-Kurs von Herrn Horlitz auf nach Hannover ins Sprengel-Museum, um die Werke der behandelten Künstler live und in Farbe kennenzulernen. Hier befindet sich eine der bedeutendsten Kunstsammlungen Deutschlands.

Abstraktion, schreiende Farben, neue Blicke auf die Welt - unsere Museumspädagoginnen Celine und Theresia öffneten uns die Augen dafür, mit welchen Techniken Künstler im frühen 20. Jahrhundert experimentierten und welche neuen Möglichkeiten künstlerischen Schaffens sich daraus ergaben. Dass Individualität, freier Ausdruck oder auch die Darstellungen von Albtraum, Leid und Schrecken den Nazis nicht in den Kram passten, wurde einmal mehr deutlich. Künstler wurden ermordet, ins Exil getrieben oder anderweitig mundtot gemacht.

 

Wir liefen auf den Spuren großer Künstler wie Pablo Picasso, Otto Dix, Emil Nolde und Max Ernst, skizzierten und stellten unseren Mitschülern die Werke in einer Art kunstgeschichtlichen Science Slam vor. Da hängt sie einfach, die große Kunst - dass man für die "Trois femmes" von Picasso schlappe 60 Millionen hinblättern müsste, fand der eine oder andere doch ziemlich beeindruckend. Wir machten es uns auf dem Boden bequem, skizzierten, überlegten und schauten sehr genau hin. Nach unserer Rallye hatten wir Zeit, uns selbst ein wenig künstlerisch auszutoben und experimentierten in der Werkstatt des Sprengel-Museums mit den Inspirationen, die wir aus der Ausstellung mitgenommen hatten. Wüste Farben, spontaner Ausdruck, wildes Gepinsel.

Abschließend besuchten wir noch die Sonderausstellung der Wiener Künstlerin Florentina Pakosta, deren vielfältiges Werk - riesige, meisterhafte Portraits, Farbkompositionen und hinreißend komisch-absurde Drucke - bei uns ebenso vielfältige Reaktionen zwischen Lachen, Staunen und Erschütterung hervorrief.

Hasan erklärt Florentina Pakostas
Hasan erklärt Florentina Pakostas "Bitte kurbeln"
Hasan interpretiert Pakosta als
Hasan interpretiert Pakosta als "schlagendes Argument"
Abstrakt, wild, spontan - unsere Instant-Kunst
Abstrakt, wild, spontan - unsere Instant-Kunst
Kunst braucht Ruhe
Kunst braucht Ruhe

 

Hasan, Logan, Tobi und René interpretieren Picassos
Hasan, Logan, Tobi und René interpretieren Picassos "Coq et chat"