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2. Platz beim Hamelner Umweltpreis

IMG 0257Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserem Schulgarten den zweiten Platz beim Hamelner Umweltpreis erhalten haben. Unser Motto „Natur erleben und Biodiversität fördern im Schulgarten“ überzeugte die Jury, sodass wir die Urkunde beim Tag der Umwelt im Bürgergarten von Herrn Oberbürgermeister Griese entgegennehmen konnten.
Die IGS Hameln erfreut sich seit 2015 über einen eigenen Schulgarten. Er befindet sich in dem Kleingartenverein Abendfrieden und ist damit auf kurzem Wege von der Schule aus zu Fuß zu erreichen. Das Grundstück wird von der Gartenkolonie freundlicherweise kostenlos zur Verfügung gestellt. Seit dem Frühjahr 2016 bewirtschaftet die Schulgarten-AG den Garten und konnte bereits erste Zucchini, Möhren, Kartoffeln, Radieschen, Gurken sowie Kirschen, Äpfel und Johannisbeeren ernten und sofort verspeisen. Aber auch zahlreiche Blumen finden in dem großen Garten Platz. Insbesondere Schülerinnen und Schüler der unteren Jahrgänge haben bereits viele abwechslungsreiche Stunden im Garten verbracht. Darüber hinaus steht der Garten auch kleineren Klassenfeiern sowie einem seit 2017 bestehenden Wahlpflichtkurs zur Verfügung. Ein Grill sowie Sitzmöglichkeiten sind vorhanden. Mittlerweile gibt es auch immer mehr Arbeitsmaterial für die kleinen Gärtner. Viele interessierte Eltern und Großeltern haben den Garten mit Besen, Hacke, Schubkarre, Harke, Astscheren und anderen Gartengeräten bestückt. Des Weiteren sponserte auch der Förderverein zahlreiche Arbeitsgeräte. Im Winter findet die Schulgarten-AG im Werkraum statt. In dieser Zeit sind verschiedene Aufhängevorrichtungen für Gartengeräte sowie Futterkästen für Vögel entstanden. Der Tatendrang der Junggärtner lässt nicht nach. So sind neben der erneuten Bewirtschaftung zwei größere Projekte im Garten geplant: Zum einen soll ein Hochbeet angelegt werden und zum anderen eine Kräuterspirale. Mit dem Schulgarten sollen die Schülerinnen und Schüler Natur live erleben. Sie sollen ein Gespür dafür bekommen, was es heißt, sich Nahrung anzubauen und wie ein gelungenes Zusammenspiel von Mensch und Natur aussehen kann. Schlussendlich sollen sie für ökologisch nachhaltige Themen sensibilisiert werden. Dass dies die Arbeit im Schulgarten leisten kann, sieht man nicht zuletzt an besonderen Ereignissen im Garten: Das Finden von Maikäferlarven löste bei vielen Schülerinnen und Schülern zunächst großen Ekel und zum Teil auch Geschrei aus. Mittlerweile freuen sich die Schüler, wenn sie dieses schützenswerte Lebewesen in der Erde finden und bringen es selbstständig an „sichere Orte“, d.h. an Orte, wo kein Spaten und keine Hacke die Larve beschädigt.